DARPA-Chefin Dugan wurde von Google abgeworben
Der Suchmaschinenkonzern Google stellt sich offenbar auf die kommenden Schlachten auf dem Internet-Markt ein und verstärkt sich prominent: Regina Dugan, die bisherige Leiterin der DARPA, einer Einrichtung für Grundlagenforschung des US-Militärs, wechselt zu dem Unternehmen, berichtete das US-Magazin 'Wired'.
Die 48-Jährige führte seit Mitte 2009 die Agentur, die Mittel an futuristische Forschungsprojekte vergibt, die eines Tages für das Militär interessant werden könnten. Nachdem sie zuvor bereits als Projektmanagerin für die Einrichtung tätig war, kam sie letztlich als erste Frau an deren Spitze. Hier erwarb sie sich den Ruf, trotz der grundlegenden Eigenheit der DARPA, Gelder in riskante Forschungsprojekte zu investieren, die Kosten streng unter Kontrolle halten zu können.
Einer der Arbeits-Schwerpunkte Dugans war der Bereich der Internet-Sicherheit, aber auch das verfügbare Know-How der USA war ihr wichtig. Im Zuge dessen kritisierte sie häufig das Outsourcing wichtiger Prozesse im IT-Segment nach Asien. Einerseits bedeutet dies immerhin die Aufgabe der Kontrolle über die Herstellung sensibler Bauelemente, wodurch die Sicherheit von Netzwerken möglicherweise durch manipulierte Komponenten aus Asien beeinträchtigt würde. Andererseits droht so ihrer Ansicht nach der Verlust des Wissens über die genauen Produktionsverfahren.
Die Initiative für den Wechsel in die Privatwirtschaft soll von Google ausgegangen sein. Zum Angebot einer Führungsposition in einem solch "innovativen Unternehmen" habe sie nicht "Nein" sagen können, erklärte DARPA-Sprecher Eric Mazzacone.
Dieser wies Vermutungen zurück, dass Dugans Abschied von der Forschungseinrichtung etwas mit einer laufenden Untersuchung zu tun hat, bei der die Vergabe eines Auftrags geprüft wird. Unter ihrer Leitung hatte die DARPA Verträge mit dem Unternehmen RedX Defense abgeschlossen, an dem Dugan selbst beteiligt ist. Sie begründete dies damit, dass die Firma über einzigartige Technologien zum Aufspüren von Sprengstoffen verfüge.
Einer der Arbeits-Schwerpunkte Dugans war der Bereich der Internet-Sicherheit, aber auch das verfügbare Know-How der USA war ihr wichtig. Im Zuge dessen kritisierte sie häufig das Outsourcing wichtiger Prozesse im IT-Segment nach Asien. Einerseits bedeutet dies immerhin die Aufgabe der Kontrolle über die Herstellung sensibler Bauelemente, wodurch die Sicherheit von Netzwerken möglicherweise durch manipulierte Komponenten aus Asien beeinträchtigt würde. Andererseits droht so ihrer Ansicht nach der Verlust des Wissens über die genauen Produktionsverfahren.
Die Initiative für den Wechsel in die Privatwirtschaft soll von Google ausgegangen sein. Zum Angebot einer Führungsposition in einem solch "innovativen Unternehmen" habe sie nicht "Nein" sagen können, erklärte DARPA-Sprecher Eric Mazzacone.
Dieser wies Vermutungen zurück, dass Dugans Abschied von der Forschungseinrichtung etwas mit einer laufenden Untersuchung zu tun hat, bei der die Vergabe eines Auftrags geprüft wird. Unter ihrer Leitung hatte die DARPA Verträge mit dem Unternehmen RedX Defense abgeschlossen, an dem Dugan selbst beteiligt ist. Sie begründete dies damit, dass die Firma über einzigartige Technologien zum Aufspüren von Sprengstoffen verfüge.
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