Jajah will das Freizeichen durch Werbung ersetzen
Laut dem Jajah-Mitgründer Daniel Mattes soll die Hälfte der Werbeeinnahmen an den Kunden weitergegeben werden. Die Gutschrift soll in Form von Freiminuten auf der Telefonrechnung erfolgen. Wie viel man damit im Endeffekt sparen kann, könnten auch die Verantwortlichen noch nicht einschätzen, schließlich liegen noch keine Erfahrungswerte vor.
Der Werbetreibende kann selbst entscheiden, welche Kunden seine Werbung hören sollen. Um den Dienst zu nutzen, muss man sich bei Jajah registrieren und einige persönliche Angaben hinterlegen. Damit will das Unternehmen die Werbung zielgruppengerecht vermarkten. Durch eine Art Versteigerung der Werbeplätze will man die werbenden Unternehmen entscheiden lassen, wie viel die Werbeplätze wert sind.
Hält sich ein Jajah-Nutzer beispielsweise in der Nähe von München auf, sollen ihm vor dem Gespräch lokale Angebote unterbreitet werden, beispielsweise Adressen von Restaurants oder die aktuellen Angebote im Elektronikmarkt. Derzeit laufen die Verhandlungen mit der Deutschen Telekom - ein Vertragsabschluss mit einem großen amerikanischen Telefonunternehmen soll kurz bevor stehen.
Weitere Informationen: Jajah.com
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Michael Diestelberg
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