'Evolutionsbremsen':
Deichkind gegen GEMA & Co.
Die Hamburger Hip-Hop-Elektro-Punk-Irgendwas-Band Deichkind legte sich via Facebook mit der GEMA an: Weil das Video zur aktuellen Single "Leider geil" auf YouTube gesperrt worden ist, forderte Deichkind alle Parteien auf, sich endlich zu einigen, statt Videos zu sperren.
Natürlich ist das zuvor Genannte nur eine eher freundliche Umschreibung des von Deichkind auf 'Facebook' veröffentlichten Aufrufs. Darin heißt es wörtlich: "Sooo, 'Leider geil' ist jetzt auch gesperrt. Ob Plattenfirma, Youtube oder GEMA, egal wer dafür verantwortlich ist. Wir wollen, dass unsere Videos zu sehen sind. Regelt euren Scheiß jetzt endlich mal und macht eure Hausaufgaben. Ihr seid Evolutionsbremsen und nervt uns alle gewaltig…"
Diese Meldung, die in der Nacht von Freitag auf Samstag gepostet worden ist, löste eine wahre Kommentarlawine aus, bis heute wurde diese Statusmeldung von knapp 27.000 Facebook-Nutzern mit "Gefällt mir" markiert und etwa 2800 Mal geteilt. Diese Art des Protest bzw. der Aufmerksamkeit zeigte offenbar Wirkung, inzwischen ist das Video wieder wie gewohnt auf YouTube abrufbar.
Allerdings merkten nicht nur einige Kommentarschreiber auf Facebook an, dass Deichkind sich in diesem Fall etwas heuchlerisch verhalte. Auch 'Spiegel Online' wies darauf hin, dass Deichkind-Mitglieder Sebastian Dürre und Philipp Grütering in der GEMA-Datenbank aufscheinen bzw. durch Musikverlage vertreten werden, die Mitglieder der "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte" (GEMA) sind.
Man kann die Deichkind-Meldung aber sicherlich auch anders lesen, schließlich geben die Musiker niemandem direkt eine Schuld und schreiben lediglich, dass sich alle Beteiligten endlich einigen sollen, weil der Leidtragende vor allem der Fan ist. Die nächste Gelegenheit gibt es dazu voraussichtlich am 20. April, an diesem Tag soll die nächste Runde im Rechtsstreit zwischen GEMA und YouTube verhandelt werden.
Diese Meldung, die in der Nacht von Freitag auf Samstag gepostet worden ist, löste eine wahre Kommentarlawine aus, bis heute wurde diese Statusmeldung von knapp 27.000 Facebook-Nutzern mit "Gefällt mir" markiert und etwa 2800 Mal geteilt. Diese Art des Protest bzw. der Aufmerksamkeit zeigte offenbar Wirkung, inzwischen ist das Video wieder wie gewohnt auf YouTube abrufbar.
Allerdings merkten nicht nur einige Kommentarschreiber auf Facebook an, dass Deichkind sich in diesem Fall etwas heuchlerisch verhalte. Auch 'Spiegel Online' wies darauf hin, dass Deichkind-Mitglieder Sebastian Dürre und Philipp Grütering in der GEMA-Datenbank aufscheinen bzw. durch Musikverlage vertreten werden, die Mitglieder der "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte" (GEMA) sind.
Man kann die Deichkind-Meldung aber sicherlich auch anders lesen, schließlich geben die Musiker niemandem direkt eine Schuld und schreiben lediglich, dass sich alle Beteiligten endlich einigen sollen, weil der Leidtragende vor allem der Fan ist. Die nächste Gelegenheit gibt es dazu voraussichtlich am 20. April, an diesem Tag soll die nächste Runde im Rechtsstreit zwischen GEMA und YouTube verhandelt werden.
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