Grooveshark wirft GEMA Falschaussage vor - Update
Nachdem die Streaming-Plattform Grooveshark sich jüngst aus Deutschland zurückgezogen und auf die GEMA als Hauptschuldigen gezeigt hat, haben die Betreiber den Vorwurf zurückgiewesen, sie seien nie zur Zahlung von Tantiemen gewillt gewesen.
Paul Geller, Senior Vice President of Business Development bei Grooveshark, erklärte auf Anfrage von WinFuture.de, dass man an dem anlässlich der Schließung des Musik-Streaming-Angebots auf dessen Website veröffentlichten Statement festhalten werde. Darin heißt es, dass "zu hohe Betriebskosten" aufgrund der Forderungen der GEMA der Grund für die Aussperrung deutscher Nutzer sei.
Siehe auch: Musikdienst Grooveshark sperrt deutsche User aus
Grooveshark habe "viele Monate in gutem Glauben mit der GEMA verhandelt", so Geller. Das Unternehmen habe einen ansehnlichen Geldbetrag als Vorauszahlung und eine großzügige Rate für die Zukunft angeboten, erklärte der für die Geschäftsentwicklung zuständige Manager. Alle gegenteiligen Behauptungen seien falsch.
Im englischen Wortlaut sagte Geller: We stand by our statement. Grooveshark negotiated in good faith for many months with Gema. We offered a considerable amount of money up front and generous rate moving forward. Any statement to the contrary is false.
Damit widerspricht Grooveshark der von der GEMA geäußerten Behauptung: Diese hatte als Reaktion auf den Vorwurf, an der Sperrung für Deutschland Schuld zu sein, gemeint, dass Grooveshark nie Bereitschaft zu Zahlungen signalisiert habe. Die Gesellschaft, welche die Interessen der Musikkomponisten in Deutschland vertritt, hatte in einer Stellungnahme zuvor angegeben, man sei noch nie in irgendeiner Form von Grooveshark kontaktiert worden.
Siehe auch Grooveshark-Sperrung: GEMA weist Schuld von sich
Grooveshark hatte Millionen Musikstücke auch für deutsche User zum kostenlosen Streaming angeboten, wobei jedoch Plattenfirmen und Urheberrechtsschützer seit langem die Legalität der Plattform anzweifeln. Seit geraumer Zeit klagen deshalb alle großen Plattenfirmen der Welt gegen das US-Unternehmen. Die Grooveshark-Apps für Google Android und Apple iOS waren wegen der rechtlichen Unsicherheit schon vor geraumer Zeit aus den Software-Marktplätzen für die beiden mobilen Betriebssysteme geflogen.
UPDATE (19:20 Uhr): Die GEMA hat erneut bekräftigt, dass es von Seiten Groovesharks noch nie zu einer Kontaktaufnahme gekommen ist. Sie wirft den Betreibern der Streaming-Plattform ihrerseits vor, dass es sich bei der oben zitierten Behauptung, man habe lange mit der GEMA verhandelt und großzügige Angebote gemacht, um eine Lüge handelt. Ein Sprecher erklärte in einem Facebook-Eintrag, dass Grooveshark tatsächlich nie Kontakt aufgenommen habe und deshalb auch keine Uneinigkeit über die Höhe der Vergütung als Grund für die Sperrung für deutsche Nutzer angeführt werden könne.
Grooveshark habe lediglich seit September 2010 mit der Pan-European Central Online Licensing GmbH (PAECOL) verhandelt, die für die Lizenzierung des Repertoirs von Sony/ATV zuständig ist, doch diese Gespräche seien vorerst gescheitert. So habe Grooveshark sich während der Verhandlungen wenig kooperativ gezeigt. So seien konkrete Vergütungsvorschläge der PAECOL bis heute unbeantwortet geblieben. Die Aussage Gellers, Grooveshark hätte beträchtliche Summen in Aussicht gestellt, stimme daher nicht mit der Realität überein.
Fragwürdig sei außerdem, weshalb Grooveshark sein Angebot nur für deutsche Nutzer gesperrt habe, obwohl die Verhandlungen mit den Lizenzgebern für Sonys Musikkatalog auf die meisten europäischen Ländern bezogen waren, so die GEMA.
Siehe auch: Musikdienst Grooveshark sperrt deutsche User aus
Grooveshark habe "viele Monate in gutem Glauben mit der GEMA verhandelt", so Geller. Das Unternehmen habe einen ansehnlichen Geldbetrag als Vorauszahlung und eine großzügige Rate für die Zukunft angeboten, erklärte der für die Geschäftsentwicklung zuständige Manager. Alle gegenteiligen Behauptungen seien falsch.
Im englischen Wortlaut sagte Geller: We stand by our statement. Grooveshark negotiated in good faith for many months with Gema. We offered a considerable amount of money up front and generous rate moving forward. Any statement to the contrary is false.
Damit widerspricht Grooveshark der von der GEMA geäußerten Behauptung: Diese hatte als Reaktion auf den Vorwurf, an der Sperrung für Deutschland Schuld zu sein, gemeint, dass Grooveshark nie Bereitschaft zu Zahlungen signalisiert habe. Die Gesellschaft, welche die Interessen der Musikkomponisten in Deutschland vertritt, hatte in einer Stellungnahme zuvor angegeben, man sei noch nie in irgendeiner Form von Grooveshark kontaktiert worden.
Siehe auch Grooveshark-Sperrung: GEMA weist Schuld von sich
Grooveshark hatte Millionen Musikstücke auch für deutsche User zum kostenlosen Streaming angeboten, wobei jedoch Plattenfirmen und Urheberrechtsschützer seit langem die Legalität der Plattform anzweifeln. Seit geraumer Zeit klagen deshalb alle großen Plattenfirmen der Welt gegen das US-Unternehmen. Die Grooveshark-Apps für Google Android und Apple iOS waren wegen der rechtlichen Unsicherheit schon vor geraumer Zeit aus den Software-Marktplätzen für die beiden mobilen Betriebssysteme geflogen.
UPDATE (19:20 Uhr): Die GEMA hat erneut bekräftigt, dass es von Seiten Groovesharks noch nie zu einer Kontaktaufnahme gekommen ist. Sie wirft den Betreibern der Streaming-Plattform ihrerseits vor, dass es sich bei der oben zitierten Behauptung, man habe lange mit der GEMA verhandelt und großzügige Angebote gemacht, um eine Lüge handelt. Ein Sprecher erklärte in einem Facebook-Eintrag, dass Grooveshark tatsächlich nie Kontakt aufgenommen habe und deshalb auch keine Uneinigkeit über die Höhe der Vergütung als Grund für die Sperrung für deutsche Nutzer angeführt werden könne.
Grooveshark habe lediglich seit September 2010 mit der Pan-European Central Online Licensing GmbH (PAECOL) verhandelt, die für die Lizenzierung des Repertoirs von Sony/ATV zuständig ist, doch diese Gespräche seien vorerst gescheitert. So habe Grooveshark sich während der Verhandlungen wenig kooperativ gezeigt. So seien konkrete Vergütungsvorschläge der PAECOL bis heute unbeantwortet geblieben. Die Aussage Gellers, Grooveshark hätte beträchtliche Summen in Aussicht gestellt, stimme daher nicht mit der Realität überein.
Fragwürdig sei außerdem, weshalb Grooveshark sein Angebot nur für deutsche Nutzer gesperrt habe, obwohl die Verhandlungen mit den Lizenzgebern für Sonys Musikkatalog auf die meisten europäischen Ländern bezogen waren, so die GEMA.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Videos zum Thema Musik
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft verrät: So soll Windows 11 bald schneller & effizienter werden
- Schneller & schöner: Windows 11 bekommt neue Standard-App für Fotos
- Tesla will bei Berlin drastisch wachsen - zweite, doppelt so große Halle
- Ubuntu 26.10: Neue Version der Linux-Distro steht bereit - Das ist neu
- FritzOS 8.50: Riesiges Firmware-Update landet auf weiterer FritzBox
- GTA 6: Keine Jugendfreigabe in Deutschland - Die USK nennt die Gründe
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
MP4 Codecs
Mannitwo - Gestern 17:05 Uhr -
"MSBuild.exe "Hard error" - Anzeige nach Win11-Start
Mannitwo - Gestern 17:02 Uhr -
Figma ist ein cloudbasiertes Design-Tool,
d-hubs - Vorgestern 23:53 Uhr -
die Oktober-Version ´26 von Home-Assistant-ist da:
d-hubs - Vorgestern 10:33 Uhr -
ONLYOFFICE 10.0 kommt - nach einer ziemlich langen Wartezeit
d-hubs - Vorgestern 08:40 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen