Warner will mit Privatkopie zusätzlich Geld machen
Der Filmkonzern Warner Bros. will aus dem Bedürfnis seiner Kunden, eine Privatkopie von DVDs und Blu-rays anfertigen zu wollen, zusätzliche Einnahmen generieren. Dafür wurde ein neuer Service namens "Disc-to-Digital" angekündigt, der in seinem Kern auf die Cloud setzt.
Grundsätzlich hat jeder Käufer eines Films das Recht, sich eine Privatkopie anzufertigen. Dies ist beispielsweise notwendig, wenn man einen Film, der auf einer DVD erworben wurde, auch unterwegs auf dem Tablet ansehen will. Allerdings hebeln die Medienkonzerne dieses Recht seit langem aus: Sie statten die Medien mit Kopierschutzsystemen aus und setzten durch, dass deren Umgehung vom Gesetz als illegal eingestuft wird.
Kevin Tsujihara, President von Warner Home Entertainment, kündigte auf einer Konferenz der Investmentbank Morgan Stanley nun aber einen Service an, über den Besitzer von DVDs und Blu-rays auf verschiedenen Wegen die Möglichkeit erhalten sollen, ihre gekauften Filme in einem Cloud-Service freizuschalten und so auch auf Endgeräten ohne optisches Laufwerk verfügbar zu machen.
In einer Pilotphase soll es möglich werden, mit dem Datenträger in ein Geschäft zu gehen, das mit Warner zusammenarbeitet. Dort soll man dann einen Zugang zu einem Streaming-Service in der Cloud erhalten. Später sollen auch andere Wege eingesetzt werden. Wie Tsujihara ausführte, wird man dann beispielsweise auch bei Amazon Freischalt-Codes für Filme anfordern können, die man früher bei dem Online-Händler gekauft hat. Möglicherweise, so der Manager, wird auch ein Service angeboten, den Prozess einfach vom DVD- oder Blu-ray-Player zuhause anstoßen zu können.
Disc-to-Digital stellt dabei eine Erweiterung des im vergangenen Herbst gestarteten Dienstes UltraViolet dar. Dabei legt man Datenträgern einen Code bei, über den die jeweiligen Filme auch online angesehen werden können. Das soll dafür sorgen, dass sich die Kunden auch weiterhin physische Produkte für ihre Sammlung kaufen, die immerhin 20 bis 30 Prozent mehr Gewinn bringen, als reine Download-Angebote.
Allerdings gab es hier Probleme. So unterstützte UltraViolet erst einmal keine Wiedergabe mit Apples AirPlay DRM-System. Eine Reihe von iPad-Nutzern reagierte darauf so verärgert, dass Warner ihnen Gutscheine für den Download der Filme von iTunes geschickt haben soll. Nun wird der Service also auch auf Filme erweitert, die sich schon länger im Besitz der Kunden befinden. Den Dienst wird sich Warner allerdings gesondert bezahlen lassen. Die konkrete Preisgestaltung ist allerdings noch nicht bekannt.
Kevin Tsujihara, President von Warner Home Entertainment, kündigte auf einer Konferenz der Investmentbank Morgan Stanley nun aber einen Service an, über den Besitzer von DVDs und Blu-rays auf verschiedenen Wegen die Möglichkeit erhalten sollen, ihre gekauften Filme in einem Cloud-Service freizuschalten und so auch auf Endgeräten ohne optisches Laufwerk verfügbar zu machen.
In einer Pilotphase soll es möglich werden, mit dem Datenträger in ein Geschäft zu gehen, das mit Warner zusammenarbeitet. Dort soll man dann einen Zugang zu einem Streaming-Service in der Cloud erhalten. Später sollen auch andere Wege eingesetzt werden. Wie Tsujihara ausführte, wird man dann beispielsweise auch bei Amazon Freischalt-Codes für Filme anfordern können, die man früher bei dem Online-Händler gekauft hat. Möglicherweise, so der Manager, wird auch ein Service angeboten, den Prozess einfach vom DVD- oder Blu-ray-Player zuhause anstoßen zu können.
Disc-to-Digital stellt dabei eine Erweiterung des im vergangenen Herbst gestarteten Dienstes UltraViolet dar. Dabei legt man Datenträgern einen Code bei, über den die jeweiligen Filme auch online angesehen werden können. Das soll dafür sorgen, dass sich die Kunden auch weiterhin physische Produkte für ihre Sammlung kaufen, die immerhin 20 bis 30 Prozent mehr Gewinn bringen, als reine Download-Angebote.
Allerdings gab es hier Probleme. So unterstützte UltraViolet erst einmal keine Wiedergabe mit Apples AirPlay DRM-System. Eine Reihe von iPad-Nutzern reagierte darauf so verärgert, dass Warner ihnen Gutscheine für den Download der Filme von iTunes geschickt haben soll. Nun wird der Service also auch auf Filme erweitert, die sich schon länger im Besitz der Kunden befinden. Den Dienst wird sich Warner allerdings gesondert bezahlen lassen. Die konkrete Preisgestaltung ist allerdings noch nicht bekannt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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