Kostenpflicht: FourSquare wirft Google Maps weg
Der Lokalisierungs-Dienste FourSquare greift bei seinen Kartenansichten zukünftig nicht mehr auf die Dienste von Google Maps zurück. "Ab heute schließen wir uns der OpenStreetMap-Bewegung an", teilte das Unternehmen gestern in seinem Firmenblog mit.
Dies geht mit einer Umstellung auf das frei verfügbare Kartenmaterial einher. Den Nutzern präsentiert sich somit eine etwas andere Darstellung. "Abgesehen von etwas anderen Farben und Bedienelementen bleibt FourSquare aber weiterhin die gleiche Seite", hieß es.
MapBox-Karte
FourSquare setzte seit dem Start seines Angebots auf die Google Maps-API. Der Suchmaschinenkonzern Google zog nun aber die Daumenschrauben an. Das bisher gratis nutzbare Kartenmaterial wurde für Angebote, die am Tag mehr als 25.000 Abrufe generierten, kostenpflichtig. Ab dem Überschreiten eines bestimmten freien Basis-Wertes werden nun pro tausend Abrufen vier bis zehn Dollar fällig.
Bei FourSquare entschied man sich daher, den Anbieter zu wechseln und zukünftig auf OpenStreetMap zusetzen. Dabei ergab sich allerdings ein Problem, so das Unternehmen. Die von dem freien Kartenprojekt bereitgestellten Daten sind zwar weltweit sehr gut, die standardmäßige grafische Umsetzung in eine Landkarte entsprach hingegen nicht den Ansprüchen des Unternehmens.
Als man sich weiter umsah, traf man auf das Startup MapBox. Dieses greift auf die Informationen aus der OpenStreetMap-Datenbank zurück und nutzt diese, um eine eigene grafische Umsetzung zu erstellen. Vor einigen Tagen startete das Unternehmen seinen Service MapBox Streets, der nun auch die Grundlage für die Karten in FourSquare ist.
Auf der Webseite von FourSquare sind die neuen Karten bereits zu sehen. Die Smartphone-Anwendungen zeigen hingegen noch die Google Maps-Kartenansicht. Hier wird die Umstellung voraussichtlich in den nächsten Tagen über ein Update vollzogen.
MapBox-Karte
FourSquare setzte seit dem Start seines Angebots auf die Google Maps-API. Der Suchmaschinenkonzern Google zog nun aber die Daumenschrauben an. Das bisher gratis nutzbare Kartenmaterial wurde für Angebote, die am Tag mehr als 25.000 Abrufe generierten, kostenpflichtig. Ab dem Überschreiten eines bestimmten freien Basis-Wertes werden nun pro tausend Abrufen vier bis zehn Dollar fällig.
Bei FourSquare entschied man sich daher, den Anbieter zu wechseln und zukünftig auf OpenStreetMap zusetzen. Dabei ergab sich allerdings ein Problem, so das Unternehmen. Die von dem freien Kartenprojekt bereitgestellten Daten sind zwar weltweit sehr gut, die standardmäßige grafische Umsetzung in eine Landkarte entsprach hingegen nicht den Ansprüchen des Unternehmens.
Als man sich weiter umsah, traf man auf das Startup MapBox. Dieses greift auf die Informationen aus der OpenStreetMap-Datenbank zurück und nutzt diese, um eine eigene grafische Umsetzung zu erstellen. Vor einigen Tagen startete das Unternehmen seinen Service MapBox Streets, der nun auch die Grundlage für die Karten in FourSquare ist.
Auf der Webseite von FourSquare sind die neuen Karten bereits zu sehen. Die Smartphone-Anwendungen zeigen hingegen noch die Google Maps-Kartenansicht. Hier wird die Umstellung voraussichtlich in den nächsten Tagen über ein Update vollzogen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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