Tschechien führt elektronische Grenzkontrolle ein
Nach Tschechien kann man nun Einreisen, ohne sich von einem Grenzpolizisten kontrollieren lassen zu müssen. Dafür sorgt eine teilautomatisierte Grenzkontroll-Schleuse, die kürzlich am Prager Flughafen in Betrieb genommen wurde, teilte der Hersteller Secunet mit.
In der ersten Ausbaustufe des EasyGo genannten Systems steht am Flughafen eine einzelne Grenzkontroll-Schleuse zur Verfügung. Die tschechische Grenzpolizei habe sich für dieses neue Verfahren entschieden, weil die Wartezeit bei der Einreise für Passagiere deutlich verkürzt wird, eine höhere Zahl Reisender die Grenze passieren kann und gleichzeitig die Kontrollbeamten entlastet werden, hieß es.
Das biometriegestützte Kontrollverfahren können alle Inhaber eines elektronischen Reisepasses bei der Einreise nutzen. Das System prüft die Echtheit des vorgelegten Reisedokuments anhand der optischen als auch der elektronischen Sicherheitsmerkmale. Eine Kamera in der Schleuse nimmt Livebilder des Reisenden auf und das System vergleicht diese mit dem im Reisepass elektronisch gespeichertem Gesichtsbild.
Stimmen die Daten überein und ergeben die weiteren Prüfungen keine Beanstandungen, öffnet sich die Schleuse und dem Reisenden wird der Grenzübertritt gewährt. Der ganze Prozess soll dabei in weniger als 15 Sekunden abgeschlossen sein.
Die Grenzbeamten sollen letztlich nur noch eingreifen, wenn das System ins Stocken gerät. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Technik nicht genau genug arbeitet und keine Übereinstimmung zwischen Reisendem und Pass herstellen kann - oder natürlich, wenn dieser in einer Fahndungs-Datenbank aufgeführt wird.
Gänzlich ersetzen kann ein solches System die Grenzpolizei allerdings auch auf Dauer nicht. Immerhin kann es auch bei neuen Pässen zu technischen Ausfällen kommen - etwa wenn Bürger, die auf Datenschutz bedacht sind, die integrierte Elektronik in ihrem Pass entschärft haben.
Das biometriegestützte Kontrollverfahren können alle Inhaber eines elektronischen Reisepasses bei der Einreise nutzen. Das System prüft die Echtheit des vorgelegten Reisedokuments anhand der optischen als auch der elektronischen Sicherheitsmerkmale. Eine Kamera in der Schleuse nimmt Livebilder des Reisenden auf und das System vergleicht diese mit dem im Reisepass elektronisch gespeichertem Gesichtsbild.
Stimmen die Daten überein und ergeben die weiteren Prüfungen keine Beanstandungen, öffnet sich die Schleuse und dem Reisenden wird der Grenzübertritt gewährt. Der ganze Prozess soll dabei in weniger als 15 Sekunden abgeschlossen sein.
Die Grenzbeamten sollen letztlich nur noch eingreifen, wenn das System ins Stocken gerät. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Technik nicht genau genug arbeitet und keine Übereinstimmung zwischen Reisendem und Pass herstellen kann - oder natürlich, wenn dieser in einer Fahndungs-Datenbank aufgeführt wird.
Gänzlich ersetzen kann ein solches System die Grenzpolizei allerdings auch auf Dauer nicht. Immerhin kann es auch bei neuen Pässen zu technischen Ausfällen kommen - etwa wenn Bürger, die auf Datenschutz bedacht sind, die integrierte Elektronik in ihrem Pass entschärft haben.
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Christian Kahle
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