Touchscreen-Folie soll Strom für Handys liefern
Der französische Solarmodulhersteller SunPartner hat eine neue transparente Solarfolie entwickelt, die auf einer Vielzahl von Oberflächen angebracht und zur Energiegewinnung genutzt werden kann.
Wie der Hersteller mitteilte, könne die Technologie beispielsweise eingesetzt werden, um einen Touchscreen dazu zu bringen, Strom zu erzeugen. Dadurch könnte die Größe der Akkus reduziert oder die Arbeitsdauer von Mobiltelefonen gesteigert werden.
SunPartner bezeichnet seine Technologie als "Wysips", was für "What You See Is Photovoltaic Surface" steht. Die Folie besteht aus einem Netz aus Mikrolinsen, das auf eine Photovoltaik-Dünnschicht aufgebracht ist. Diese Folie lässt sich an viele Oberflächen anpassen und findet überall dort Anwendung, wo drahtlose und energieautarke Lösungen notwendig sind.
Der chinesische Handyhersteller TCL Communication wird erste Integrationstests mit dieser neuen Technologie durchführen, um die Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Ziel von SunPartner ist es, im kommenden Jahr die ersten Lizenzen mit einem Hersteller zu unterzeichnen.
In der Vergangenheit wurden schon verschiedene Versuche durchgeführt, Smartphones über Solarmodule mit Strom zu versorgen. Allerdings gibt es dabei ein Problem: Die verfügbare Fläche liefert mit den heute verfügbaren Technologien nicht ausreichend Energie, um den Stromverbrauch eines solchen Gerätes vollständig abzudecken. Daher kamen die meisten entsprechenden Projekte nicht über einen Prototypen hinaus.
Der Ansatz von SunPartner sieht allerdings nicht so aus, dass eine vollständige Ladung durch die Solarfolie generiert werden soll. Diese soll nur ergänzend Energie liefern. Hinzu kommt, dass hier der Touchscreen selbst die Energie liefert, der bei den meisten Nutzern ohnehin meist nach oben gerichtet ist, um beispielsweise neue Nachrichten schnell zu sehen. Auch das dürfte sinnvoller sein, als der Einbau klassischer Solarzellen in einen anderen Teil des Gehäuses.
SunPartner bezeichnet seine Technologie als "Wysips", was für "What You See Is Photovoltaic Surface" steht. Die Folie besteht aus einem Netz aus Mikrolinsen, das auf eine Photovoltaik-Dünnschicht aufgebracht ist. Diese Folie lässt sich an viele Oberflächen anpassen und findet überall dort Anwendung, wo drahtlose und energieautarke Lösungen notwendig sind.
Der chinesische Handyhersteller TCL Communication wird erste Integrationstests mit dieser neuen Technologie durchführen, um die Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Ziel von SunPartner ist es, im kommenden Jahr die ersten Lizenzen mit einem Hersteller zu unterzeichnen.
In der Vergangenheit wurden schon verschiedene Versuche durchgeführt, Smartphones über Solarmodule mit Strom zu versorgen. Allerdings gibt es dabei ein Problem: Die verfügbare Fläche liefert mit den heute verfügbaren Technologien nicht ausreichend Energie, um den Stromverbrauch eines solchen Gerätes vollständig abzudecken. Daher kamen die meisten entsprechenden Projekte nicht über einen Prototypen hinaus.
Der Ansatz von SunPartner sieht allerdings nicht so aus, dass eine vollständige Ladung durch die Solarfolie generiert werden soll. Diese soll nur ergänzend Energie liefern. Hinzu kommt, dass hier der Touchscreen selbst die Energie liefert, der bei den meisten Nutzern ohnehin meist nach oben gerichtet ist, um beispielsweise neue Nachrichten schnell zu sehen. Auch das dürfte sinnvoller sein, als der Einbau klassischer Solarzellen in einen anderen Teil des Gehäuses.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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