Intel zeigt fertiges x86-Smartphone mit Android
Der weltgrößte Halbleiterhersteller Intel hat einem US-Magazin jüngst erstmals die Möglichkeit gegeben, Prototypen beziehungsweise Referenz-Designs für Smartphones und Tablets auf Basis seiner Atom "Medfield" x86-Prozessoren auszuprobieren, die mit Googles Betriebssystem Android arbeiten sollen.
Die Kollegen von 'Technology Review' hatten unter anderem die Chance ein Referenz-Design für ein Android-Smartphone auf x86-Basis in Augenschein zu nehmen. Der Prototyp habe in seinen Maßen dem iPhone 4 bzw. 4S entsprochen, war aber merkbar leichter. Dies sei auf die Verwendung von Plastik anstelle von Metall und weniger Glas zurückzuführen, heißt es.
Auf dem Prototypen lief Android in der Version 2.3.x "Gingerbread", wobei es keinerlei Probleme gab - angeblich befand sich das Nutzungserlebnis auf dem gleichen Niveau wie bei aktuellen ARM-basierten iPhones und Android-Smartphones. Unter anderem war die Wiedergabe von Videos in Blu-ray-Qualität problemlos möglich und die Übertragung auf einen Fernseher funktionierte ebenfalls.
Intel Atom Medfield x86-SoC Smartphone-Prototyp
Das Surfen im Web war schnell und flüssig möglich. Intel hat nach eigenen Angaben spezielle Maßnahmen ergriffen, um bei den Atom "Medfield"-Chips den Umgang mit Android-Apps und Webinhalten zu beschleunigen. Mit dem sogenannten "Burst Modus" konnte die Kamera des Atom-basierten Android-Smartphones ein besonderes Merkmal vorweisen.
Damit lassen sich innerhalb von 1,5 Sekunden 10 Bilder mit der vollen Auflösung der Kamera von 8 Megapixeln aufnehmen. Dies sei durch die Kombination der bei den "Medfield"-Prozessoren enthaltenen Bildverarbeitungsbeschleunigern und spezielle Anpassungen bei der Software möglich, so Intel. Als mögliche Nutzungsbereiche nennt das Unternehmen Augmented-Reality-Anwendungen.
Bei Intels Referenz-Tablet, das mit dem gleichen "Medfield"-Chip ausgestattet war wie der Smartphone-Prototyp, lief die neueste Android-Version 4.0 "Ice Cream Sandwich". Das Display ist etwas größer als beim iPad 2, doch in Sachen Gewicht und Größe entsprach das Intel-Tablet dem Apple-Gerät.
Intel geht davon aus, dass in der ersten Hälfte des Jahres 2012 Smartphones mit Android auf Basis der neuen Prozessoren auf den Markt kommen. Anhand der Referenz-Designs können interessierte Gerätehersteller eigene Produkte entwickeln und dabei auf fertige Designs für Komponenten zurückgreifen, um Entwicklungskosten zu sparen und die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen.
Bei internen Tests will Intel festgestellt haben, dass der auf dem "Medfield"-SoC (System-on-Chip) basierenden Prototyp für ein Android-Smartphone schnelleres Browsing, eine höhere Grafikleistung und eine geringere Leistungsaufnahme bieten kann als die drei derzeit beliebtesten Smartphones im Markt.
Es war das erste Mal, dass Intel Prototypen für Android-Smartphones und -Tablets auf Basis der neuen x86-SoCs zeigen konnte, die in dieser Form bereits in die Massenfertigung gehen könnten.
Auf dem Prototypen lief Android in der Version 2.3.x "Gingerbread", wobei es keinerlei Probleme gab - angeblich befand sich das Nutzungserlebnis auf dem gleichen Niveau wie bei aktuellen ARM-basierten iPhones und Android-Smartphones. Unter anderem war die Wiedergabe von Videos in Blu-ray-Qualität problemlos möglich und die Übertragung auf einen Fernseher funktionierte ebenfalls.
Intel Atom Medfield x86-SoC Smartphone-Prototyp
Das Surfen im Web war schnell und flüssig möglich. Intel hat nach eigenen Angaben spezielle Maßnahmen ergriffen, um bei den Atom "Medfield"-Chips den Umgang mit Android-Apps und Webinhalten zu beschleunigen. Mit dem sogenannten "Burst Modus" konnte die Kamera des Atom-basierten Android-Smartphones ein besonderes Merkmal vorweisen.
Damit lassen sich innerhalb von 1,5 Sekunden 10 Bilder mit der vollen Auflösung der Kamera von 8 Megapixeln aufnehmen. Dies sei durch die Kombination der bei den "Medfield"-Prozessoren enthaltenen Bildverarbeitungsbeschleunigern und spezielle Anpassungen bei der Software möglich, so Intel. Als mögliche Nutzungsbereiche nennt das Unternehmen Augmented-Reality-Anwendungen.
Bei Intels Referenz-Tablet, das mit dem gleichen "Medfield"-Chip ausgestattet war wie der Smartphone-Prototyp, lief die neueste Android-Version 4.0 "Ice Cream Sandwich". Das Display ist etwas größer als beim iPad 2, doch in Sachen Gewicht und Größe entsprach das Intel-Tablet dem Apple-Gerät.
Intel geht davon aus, dass in der ersten Hälfte des Jahres 2012 Smartphones mit Android auf Basis der neuen Prozessoren auf den Markt kommen. Anhand der Referenz-Designs können interessierte Gerätehersteller eigene Produkte entwickeln und dabei auf fertige Designs für Komponenten zurückgreifen, um Entwicklungskosten zu sparen und die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen.
Bei internen Tests will Intel festgestellt haben, dass der auf dem "Medfield"-SoC (System-on-Chip) basierenden Prototyp für ein Android-Smartphone schnelleres Browsing, eine höhere Grafikleistung und eine geringere Leistungsaufnahme bieten kann als die drei derzeit beliebtesten Smartphones im Markt.
Es war das erste Mal, dass Intel Prototypen für Android-Smartphones und -Tablets auf Basis der neuen x86-SoCs zeigen konnte, die in dieser Form bereits in die Massenfertigung gehen könnten.
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