Erstes Android-4.0-Tablet kostet nur 99 US-Dollar
MIPS Technologies und der chinesische CPU-Hersteller Ingenic Semiconductor haben das weltweit erste Android-4.0-Tablet vorgestellt. Der Clou des 7-Zoll-Geräts ist nicht nur das "Ice Cream Sandwich"-Betriebssystem, sondern auch sein Preis: Es kostet nämlich gerade mal 99 Dollar.
Das 'Novo7' genannte Gerät kann ab sofort bestellt werden, zumindest wenn man in China lebt. Das Tablet, das in Zusammenarbeit zwischen dem US-Unternehmen MIPS, einem Chip-Designer für Unterhaltungselektronik und Netzwerk-Hardware, und dem chinesischen Hersteller Ingenic entstanden ist, soll aber demnächst auch westliche Märkte erobern.
Herzstück des 7-Zöllers ist laut 'PCWorld' ein mit 1 GHz getakteter MIPS-Prozessor mit einem Kern. Die von Ingenic gebaute CPU mit der Bezeichnung JZ4770 unterscheidet sich mit ihrer MIPS-Architektur von den meisten anderen Android-Tablets, die derzeit am Markt sind und auf ARM setzen.
Beim JZ4770 handelt es sich um ein "System on a Chip" Kern (allerdings nur mit 65nm-Technologie), weshalb das Tablet auch besonders stromsparend sein soll. Nach Angaben der Hersteller hält der Akku acht Stunden beim Ansehen von Videos, sieben Stunden beim Internet-Surfen und sechs Stunden beim Spielen. Als Standby-Zeit werden rund 30 Stunden angegeben. Das Novo7 verbrauche unter voller Last nur 250mW, so die Hersteller.
Das 99-Dollar-Tablet Novo 7
Als Grafik-Prozessor wird eine Vivante GC860 GPU (mit 444 MHz) verbaut. Dadurch sollen 3D-Grafik und 1080p-Videowiedergabe möglich sein, dank HDMI-Anschluss (1.3) kann das Tablet auch als Abspielgerät für den Fernseher genutzt werden. Trotz des äußerst geringen Preises wird bei der Ausstattung nicht gespart: Es stehen zwei Kameras (hinten: 2 Megapixel; vorne: VGA-Auflösung), WLAN 802.11 b/g/n, USB 2.0 und ein SD-Karten-Steckplatz bereit.
Novo7 wurde von Google offiziell zertifiziert und unterstützt deshalb auch Apps wie Google Maps oder Google Mail. Allerdings wird der Android Market in China nicht (offiziell) unterstützt, weshalb er auch auf dem Gerät derzeit fehlt. Derzeit wird das 7-Zoll-Tablet nur in China verkauft, man plant aber Partnerschaften mit anderen Firmen, um es auch in andere Regionen zu bringen. Außerdem soll es bereits Pläne für Ausgaben mit 8- bzw. 9-Zoll-Bildschirmen geben.
Herzstück des 7-Zöllers ist laut 'PCWorld' ein mit 1 GHz getakteter MIPS-Prozessor mit einem Kern. Die von Ingenic gebaute CPU mit der Bezeichnung JZ4770 unterscheidet sich mit ihrer MIPS-Architektur von den meisten anderen Android-Tablets, die derzeit am Markt sind und auf ARM setzen.
Beim JZ4770 handelt es sich um ein "System on a Chip" Kern (allerdings nur mit 65nm-Technologie), weshalb das Tablet auch besonders stromsparend sein soll. Nach Angaben der Hersteller hält der Akku acht Stunden beim Ansehen von Videos, sieben Stunden beim Internet-Surfen und sechs Stunden beim Spielen. Als Standby-Zeit werden rund 30 Stunden angegeben. Das Novo7 verbrauche unter voller Last nur 250mW, so die Hersteller.
Das 99-Dollar-Tablet Novo 7
Als Grafik-Prozessor wird eine Vivante GC860 GPU (mit 444 MHz) verbaut. Dadurch sollen 3D-Grafik und 1080p-Videowiedergabe möglich sein, dank HDMI-Anschluss (1.3) kann das Tablet auch als Abspielgerät für den Fernseher genutzt werden. Trotz des äußerst geringen Preises wird bei der Ausstattung nicht gespart: Es stehen zwei Kameras (hinten: 2 Megapixel; vorne: VGA-Auflösung), WLAN 802.11 b/g/n, USB 2.0 und ein SD-Karten-Steckplatz bereit.
Novo7 wurde von Google offiziell zertifiziert und unterstützt deshalb auch Apps wie Google Maps oder Google Mail. Allerdings wird der Android Market in China nicht (offiziell) unterstützt, weshalb er auch auf dem Gerät derzeit fehlt. Derzeit wird das 7-Zoll-Tablet nur in China verkauft, man plant aber Partnerschaften mit anderen Firmen, um es auch in andere Regionen zu bringen. Außerdem soll es bereits Pläne für Ausgaben mit 8- bzw. 9-Zoll-Bildschirmen geben.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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