Neuer Netzagentur-Chef:
Experte statt Politiker
Jetzt steht fest, wer Matthias Kurth als Chef der Bundesnetzagentur beerben wird: Wie verschiedene Medien berichteten und das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) inzwischen bestätigte, wird Jochen Homann den Posten bekleiden.
Dieser ist bisher als Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium tätig. Er gilt gemeinhin als der CDU nahestehend, ist aber parteilos. Außerdem war er der Wunschkandidat von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Dieser habe, so hieß es, die Bundesnetzagentur als eine der wichtigsten Behörden des Bundes nicht mit einem Politiker, sondern mit einem Experten besetzen wollen.
In den letzten Wochen war es in der Regierungskoalition wegen in der Frage der Neubesetzung des Postens heiß her gegangen. Insbesondere die CSU wollte die Position mit einem ihrer Leute besetzt wissen, so dass von dieser Seite her verschiedene Kandidaten im Gespräch waren. Auf keinen von ihnen konnte man sich im Beirat der Bundesnetzagentur, in dem Vertreter aus Bund und Ländern sitzen, einigen.
Der Vertrag mit Kurth läuft zum Jahr 2012 aus, so dass die Zeit begann knapp zu werden. Der aktuelle Präsident der Behörde ist auf allen Seiten als Fachmann anerkannt und wäre durchaus bereit gewesen, sein Amt weiterzuführen. Allerdings hat Kurth ein Parteibuch der SPD in der Tasche und übernahm im Jahr 2001 unter der rot-grünen Bundesregierung die Leitung über die Behörde.
Während in der Ära Kurth vor allem mit der Regulierung der Telekommunikations- und Datennetze wichtige Weichen für die Zukunft gestellt wurden, kommen auf Homann in einem anderen Bereich große Herausforderungen zu: In den kommenden Jahren müssen die Stromnetze modernisiert und umstrukturiert werden, da die Energieversorgung mit zentralen Kernkraftwerken in den nächsten zehn Jahren durch dezentrale Kleinanlagen, die mit regenerativen Energieträgern arbeiten, abgelöst werden soll.
In den letzten Wochen war es in der Regierungskoalition wegen in der Frage der Neubesetzung des Postens heiß her gegangen. Insbesondere die CSU wollte die Position mit einem ihrer Leute besetzt wissen, so dass von dieser Seite her verschiedene Kandidaten im Gespräch waren. Auf keinen von ihnen konnte man sich im Beirat der Bundesnetzagentur, in dem Vertreter aus Bund und Ländern sitzen, einigen.
Der Vertrag mit Kurth läuft zum Jahr 2012 aus, so dass die Zeit begann knapp zu werden. Der aktuelle Präsident der Behörde ist auf allen Seiten als Fachmann anerkannt und wäre durchaus bereit gewesen, sein Amt weiterzuführen. Allerdings hat Kurth ein Parteibuch der SPD in der Tasche und übernahm im Jahr 2001 unter der rot-grünen Bundesregierung die Leitung über die Behörde.
Während in der Ära Kurth vor allem mit der Regulierung der Telekommunikations- und Datennetze wichtige Weichen für die Zukunft gestellt wurden, kommen auf Homann in einem anderen Bereich große Herausforderungen zu: In den kommenden Jahren müssen die Stromnetze modernisiert und umstrukturiert werden, da die Energieversorgung mit zentralen Kernkraftwerken in den nächsten zehn Jahren durch dezentrale Kleinanlagen, die mit regenerativen Energieträgern arbeiten, abgelöst werden soll.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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