"Send Money":
PayPal bettet sich in Facebook ein
Der Payment-Dienst PayPal hat eine neue Facebook-Anwendung gestartet, die es Nutzern des Social Networks ermöglicht, sich direkt innerhalb der Plattform Geld zuzuschicken. Durch den "Send Money"-Service muss man also nicht mehr auf eine externe Seite wechseln.
Mit dem Dienst wolle man sicherstellen, dass die Anwender auch in einer Welt, die sich zunehmend in die sozialen Netzwerke hinein verlagert, wann und an wen auch immer Geld schicken können. Allerdings beschränkt sich das Tool nicht nur auf reine Online-Überweisungen.
Integriert ist auch ein Feature, das an die bereits länger bekannten E-Card-Dienste erinnert. Nutzer können dies nutzen, um einem Freund beispielsweise Geburtstagsgrüße zukommen zu lassen. Statt eines Geldscheins, der in einer herkömmlichen Papier-Karte liegt, ist der Betrag hier an einen digitalen Gruß gekoppelt. Auf Wunsch kann man auf ein vorgefertigtes Motiv verzichten und stattdessen ein eigenes Foto oder Video verwenden.
Die Bilder oder Clips tauchen dann - so es denn vom Absender gewünscht ist - auch auf der Pinnwand des Beschenkten auf. Die mitgeschickte schriftliche Nachricht und der gesandte Betrag bleiben allerdings verborgen und erreichen nur den jeweiligen Empfänger.
Wie PayPal ausführte, sei man sicher, die eigenen Nutzer mit dem neuen Dienst besonders gut zu erreichen. Schließlich seien 80 Prozent der eigenen User auch auf dem Social Network aktiv. Der "Send Money"-Service dürfte aber auch den E-Commerce-Aktivitäten innerhalb der Plattform einen Schub geben, denn der gesamte Einkaufsvorgang kann innerhalb Facebooks abgewickelt werden.
Online-Händler sehen schon länger große Potenziale für ihre Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Immerhin gibt es wohl kaum eine bessere Werbung für ein Produkt, als wenn Anwender sehen, dass es von einem ihrer vertrauten Kontakte erworben wurde.
Integriert ist auch ein Feature, das an die bereits länger bekannten E-Card-Dienste erinnert. Nutzer können dies nutzen, um einem Freund beispielsweise Geburtstagsgrüße zukommen zu lassen. Statt eines Geldscheins, der in einer herkömmlichen Papier-Karte liegt, ist der Betrag hier an einen digitalen Gruß gekoppelt. Auf Wunsch kann man auf ein vorgefertigtes Motiv verzichten und stattdessen ein eigenes Foto oder Video verwenden.
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Christian Kahle
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