Musik-Verkauf: CDs noch Jahre stärker als Online
Der Umsatz der Musikindustrie über die Online-Vertriebswege wird in den kommenden Jahren zwar weiter beständig zulegen. Allerdings werden die Einnahmen aus dem Verkauf physischer Tonträger auch in näherer Zukunft noch nicht übertroffen.
2010 lag der Online-Umsatz bei 5,9 Milliarden Dollar weltweit, teilte das Marktforschungsunternehmen Gartner mit. In diesem Jahr kann die Branche mit 6,3 Milliarden Dollar rechnen. Im kommenden Jahr sollen es dann 6,8 Milliarden Dollar und 2015 schließlich 7,7 Milliarden Dollar sein.
Die Einnahmen aus dem Verkauf physische Tonträger lassen im Zuge dessen deutlich nach - schneller, als sich das Online-Geschäft fortentwickelt. So setzte die Musikindustrie im letzten Jahr noch 15 Milliarden Dollar mit CDs und anderen Produkten um. 2015 sollen es dann nur noch 10 Milliarden Dollar sein.
Insgesamt verzeichne man nicht nur eine weitergehente Verlagerung des Geschäfts hin zu Online-Vertriebswegen, erklärte Mike McGuire, Research Vice President bei Gartner. Auch die Nutzung und der Wunsch nach entsprechender genereller Verfügbarkeit von Musik steigt weltweit an. Eine wichtige Basis dafür bildet die zunehmende Verfügbarkeit so genannter "Connected Devices" wie Smartphones und Tablets.
Entsprechend erwartet man bei Gartner, dass neben den herkömmlichen Verkäufen von Alben und einzelnen Titeln die Streaming-Angebote schnell an Bedeutung gewinnen. Diese sollen im Jahr 2015 bereits ein Drittel aller Online-Ausgaben der Nutzer für Musik auf sich vereinen.
Die globale Entwicklung des Online-Geschäfts mit Musik bleibt dafür mittelfristig von den Industriestaaten geprägt, hieß es. Die Marktforscher erwarten in Nordamerika, Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und Japan solide, gleichmäßige Wachstumsraten.
Besondere Chancen entwickeln sich für die Musikindustrie hingegen in Märkten wie Lateinamerika. Auch hier nimmt das Interesse beispielsweise an Streaming-Services zu. Die Branche könnte hier zahlreiche Anwender erstmals als zahlende Kunden für sich gewinnen - denn bisher dominierte in dieser Region der nichtlegale Vertrieb von Musik.
Die Einnahmen aus dem Verkauf physische Tonträger lassen im Zuge dessen deutlich nach - schneller, als sich das Online-Geschäft fortentwickelt. So setzte die Musikindustrie im letzten Jahr noch 15 Milliarden Dollar mit CDs und anderen Produkten um. 2015 sollen es dann nur noch 10 Milliarden Dollar sein.
Insgesamt verzeichne man nicht nur eine weitergehente Verlagerung des Geschäfts hin zu Online-Vertriebswegen, erklärte Mike McGuire, Research Vice President bei Gartner. Auch die Nutzung und der Wunsch nach entsprechender genereller Verfügbarkeit von Musik steigt weltweit an. Eine wichtige Basis dafür bildet die zunehmende Verfügbarkeit so genannter "Connected Devices" wie Smartphones und Tablets.
Entsprechend erwartet man bei Gartner, dass neben den herkömmlichen Verkäufen von Alben und einzelnen Titeln die Streaming-Angebote schnell an Bedeutung gewinnen. Diese sollen im Jahr 2015 bereits ein Drittel aller Online-Ausgaben der Nutzer für Musik auf sich vereinen.
Die globale Entwicklung des Online-Geschäfts mit Musik bleibt dafür mittelfristig von den Industriestaaten geprägt, hieß es. Die Marktforscher erwarten in Nordamerika, Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und Japan solide, gleichmäßige Wachstumsraten.
Besondere Chancen entwickeln sich für die Musikindustrie hingegen in Märkten wie Lateinamerika. Auch hier nimmt das Interesse beispielsweise an Streaming-Services zu. Die Branche könnte hier zahlreiche Anwender erstmals als zahlende Kunden für sich gewinnen - denn bisher dominierte in dieser Region der nichtlegale Vertrieb von Musik.
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Christian Kahle
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