Musik-Nutzung treibt Haushalts-Vernetzung voran

Die Zeiten, in denen die Musik primär aus der Stereoanlage oder dem Radioapparat kam, sind vorbei. Die Bandbreite der Wiedergabegeräte hat sich durch die Entwicklungen im Computer- und Handy-Bereich deutlich erweitert. Quer durch alle Altersklassen hört jeder Dritte Musik auf seinem MP3-Player, ähnlich viele jeweils auf ihrem Laptop, PC oder Handy. Bei jungen Deutschen unter 30 Jahren nutzen sogar 80 Prozent dafür einen MP3-Player und knapp die Hälfte (46 Prozent) ihr Handy oder ihren Computer. Dies ergab eine repräsentative Studie im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM. "Die Verbraucher erwarten heute Musikfunktionen von fast allen digitalen Geräten. Umso wichtiger wird die Vernetzung, damit die Stücke mühelos von einem Gerät zum anderen übertragen werden können", sagte Ralph Haupter vom BITKOM-Präsidium.

Stereoanlagen, Spielekonsolen und moderne Fernseher haben über ein heimisches Netzwerk inzwischen häufig Zugriff auf die Musikbibliothek des Computers oder auf Musik, die aus dem Internet gestreamt wird. "Der Trend geht zu einem zentralen Musik-Speicher pro Haushalt, auf den alle Abspielgeräte zugreifen können, und zur Musik aus der Cloud", erklärte Haupter.

Entsprechend dynamisch entwickelt sich der Markt in Bereich vernetzter Unterhaltungselektronik. Die Umsätze sollen hier in diesem Jahr bei rund 16 Milliarden Euro liegen. Im Jahresvergleich bedeutet dies ein Wachstum um 28 Prozent. Die Vernetzung der Haushalte ist auch das Thema der heute startenden Messe ConLife in Köln. Musik, Noten, Nudeln Musik, Noten, Nudeln amonja / Flickr
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