Google-Chef: Steve Jobs' Android-Hass nur "Show"
Die tiefgehende Abneigung des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs gegenüber Googles mobilem Betriebssystem Android war "nur Show" - dieser Meinung ist zumindest der Chef des Internetkonzerns Larry Page.
Jobs' habe sich nach außen hin äußerst agressiv über Android geäußert, doch eigentlich habe es lediglich einige "Differenzen" gegeben, so Page laut dem Transkript eines Interviews mit der Zeitschrift 'BusinessWeek', das jüngst veröffentlicht wurde. Letztlich hätte die Zurschaustellung seiner Abneigung gegen Android Apples "Interessen gedient", so der Google-Mitgründer weiter.
Für viele Firmen sei es nützen, wenn die Mitarbeiter durch das Gefühl motiviert werden könnten, es gebe einen offensichtlichen Konkurrenten, sagte Page. Er persönliche strebe jedoch stets höhere Ziele an und achte selten auf die Aktivitäten der Mitbewerber. Stattdessen müsse man ausloten, was möglich sei und wie man die Welt besser machen könne.
Siehe auch: "Gestohlen": Steve Jobs wollte Android "zerstören"
Page erklärte in dem Interview außerdem, dass er eine gute Beziehung zu Steve Jobs gehabt habe. Es habe einige Treffen gegeben, die teilweise auf Anfragen von Jobs zurückgingen. Bei diesen Begegnungen habe man sich stets gut unterhalten, unter anderem darüber, wie man ein Unternehmen führt.
Laut der von Walter Isaacson veröffentlichten Biografie von Steve Jobs, hegte der Apple-Gründer einen regelrechte Hass gegenüber Googles Android. So soll Jobs gesagt haben, dass er bis zum letzten Atemzug gegen Android kämpfen und selbst den letzten Penny von Apples Geldreserven aufbringen würde, um das Betriebssystem des Konkurrenten aus der Welt zu schaffen. "Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist", so Jobs laut dem Buch.
Apple und seine Anwälte versuchen seit geraumer Zeit äußerst agressiv gegen eine Reihe von Herstellern von Android-basierten Smartphones und Tablets vorzugehen. Das Unternehmen geht davon aus, dass Android und die damit ausgestatteten Geräte gegen zahlreich von Apple angemeldete Patente verstoßen.
Für viele Firmen sei es nützen, wenn die Mitarbeiter durch das Gefühl motiviert werden könnten, es gebe einen offensichtlichen Konkurrenten, sagte Page. Er persönliche strebe jedoch stets höhere Ziele an und achte selten auf die Aktivitäten der Mitbewerber. Stattdessen müsse man ausloten, was möglich sei und wie man die Welt besser machen könne.
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Page erklärte in dem Interview außerdem, dass er eine gute Beziehung zu Steve Jobs gehabt habe. Es habe einige Treffen gegeben, die teilweise auf Anfragen von Jobs zurückgingen. Bei diesen Begegnungen habe man sich stets gut unterhalten, unter anderem darüber, wie man ein Unternehmen führt.
Laut der von Walter Isaacson veröffentlichten Biografie von Steve Jobs, hegte der Apple-Gründer einen regelrechte Hass gegenüber Googles Android. So soll Jobs gesagt haben, dass er bis zum letzten Atemzug gegen Android kämpfen und selbst den letzten Penny von Apples Geldreserven aufbringen würde, um das Betriebssystem des Konkurrenten aus der Welt zu schaffen. "Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist", so Jobs laut dem Buch.
Apple und seine Anwälte versuchen seit geraumer Zeit äußerst agressiv gegen eine Reihe von Herstellern von Android-basierten Smartphones und Tablets vorzugehen. Das Unternehmen geht davon aus, dass Android und die damit ausgestatteten Geräte gegen zahlreich von Apple angemeldete Patente verstoßen.
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