Google+ erlaubt Pseudonyme, Apps kommen bald
Auf dem Web 2.0 Summit hat Vic Gundotra, Chef von Google+, betätigt, dass man vom umstrittenen Klarnamenzwang abkehren und Pseudonyme erlauben wird. Außerdem kündigte er Apps für die "nächsten Tage" an.
Gemeinsam mit Google-Mitgründer Sergey Brin kündigte Vic Gundotra auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco an, dass man den Realnamenzwang betreffend eine Kehrtwende vollziehen wird. Man werde künftig Pseudonyme und "andere Formen von Identitäten" erlauben, berichtet 'TechCrunch'.
Vic Gundotra: Google+ vollzieht Kehrtwende beim Klarnamenzwang
Die Diskussionen um den Zwang zu Realnamen hatten vor ein paar Monaten begonnen, nachdem Google Nutzer gesperrt hat, weil sie sich auf dem sozialen Netzwerk nicht unter ihrer echten Identität angemeldet haben. Kritiker dieser Maßnahme hatten dagegengehalten, dass es Menschen gebe, die gute Gründe hätten, nicht ihren realen Namen zu veröffentlichen.
Außerdem wurde angeführt, dass die Regelung bei inzwischen rund 40 Millionen Nutzern, die Google+ derzeit hat, gar nicht durchsetzbar sei. Laut 't3n' hätten dabei besonders die Namen von bestimmten Prominenten die Schwierigkeiten der Regelung gezeigt: So darf sich Madonna Louise Ciccone auch jetzt schon einfach nur 'Madonna' nennen, ein Privileg, das scheinbar mit der Prominenz der Sängerin verbunden ist.
Ein weiteres Beispiel ist das 'Google+'-Profil des Dalai Lama. Dabei handelt es sich schließlich um einen Amts-Titel und nicht den echten Namen des geistigen Führers des (tibetischen) Buddhismus.
Bereits für die nächsten Tage kündigte Gundotra die Integration von Google Apps an. Auf diese warten viele Nutzer von G+ bereits sehnsüchtig. Den späten Start der Anwendungen erklärte Gundotra mit dem überraschenden Erfolg des Google-Netzwerks, man habe zunächst geglaubt, mehr Zeit für deren Entwicklung zu haben.
Das Fehlen einer vollwertigen Programmierschnittstelle verteidigte Vic Gundotra: Das Team von Google+ habe beim Thema API mit Absicht eine "vorsichtige Herangehensweise" gewählt, da man nichts übereilen will. Entwickler sollen ein "hohes Vertrauen" haben, wenn die Programmierschnittstelle veröffentlicht wird.
Vic Gundotra: Google+ vollzieht Kehrtwende beim Klarnamenzwang
Die Diskussionen um den Zwang zu Realnamen hatten vor ein paar Monaten begonnen, nachdem Google Nutzer gesperrt hat, weil sie sich auf dem sozialen Netzwerk nicht unter ihrer echten Identität angemeldet haben. Kritiker dieser Maßnahme hatten dagegengehalten, dass es Menschen gebe, die gute Gründe hätten, nicht ihren realen Namen zu veröffentlichen.
Außerdem wurde angeführt, dass die Regelung bei inzwischen rund 40 Millionen Nutzern, die Google+ derzeit hat, gar nicht durchsetzbar sei. Laut 't3n' hätten dabei besonders die Namen von bestimmten Prominenten die Schwierigkeiten der Regelung gezeigt: So darf sich Madonna Louise Ciccone auch jetzt schon einfach nur 'Madonna' nennen, ein Privileg, das scheinbar mit der Prominenz der Sängerin verbunden ist.
Ein weiteres Beispiel ist das 'Google+'-Profil des Dalai Lama. Dabei handelt es sich schließlich um einen Amts-Titel und nicht den echten Namen des geistigen Führers des (tibetischen) Buddhismus.
Bereits für die nächsten Tage kündigte Gundotra die Integration von Google Apps an. Auf diese warten viele Nutzer von G+ bereits sehnsüchtig. Den späten Start der Anwendungen erklärte Gundotra mit dem überraschenden Erfolg des Google-Netzwerks, man habe zunächst geglaubt, mehr Zeit für deren Entwicklung zu haben.
Das Fehlen einer vollwertigen Programmierschnittstelle verteidigte Vic Gundotra: Das Team von Google+ habe beim Thema API mit Absicht eine "vorsichtige Herangehensweise" gewählt, da man nichts übereilen will. Entwickler sollen ein "hohes Vertrauen" haben, wenn die Programmierschnittstelle veröffentlicht wird.
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