Google & OpenDNS beschleunigen Inhalte-Lieferung
Der Suchmaschinenkonzern Google hat in Zusammenarbeit mit OpenDNS und verschiedenen Content Delivery Networks (CDNs) die "Internet Speed Up"-Initiative gestartet. Ziel ist es, Nutzer zu Servern umzuleiten, die hinsichtlich der Netzwerk-Architektur weniger weit entfernt sind.
Auch jetzt arbeiten CDNs bereits auf dieser Grundlage. Ruft beispielsweise ein Anwender hierzulande ein YouTube-Video auf, versucht der Videodienst seinen ungefähren Standort zu ermitteln. Hierbei kann sich das System aber lediglich darauf stützen, dass in den lokalen DNS-Servern die richtigen IP-Adressen möglichst nahe stehender Server eingetragen sind.
Dadurch funktioniert die örtliche Zuteilung nicht immer. Nutzt ein deutscher User beispielsweise den Standard-DNS-Server der Deutschen Telekom, wird er sein Video beispielsweise aus einem Google-Datenzentrum in Irland erhalten. Die Daten müssten somit nicht durch die Unterseeleitungen im Atlantik geschickt werden. Wird allerdings beispielsweise der Google-eigene DNS-Server genutzt, kann es sein, dass die Inhalte eher aus einem Datenzentrum in den USA kommen.
Um hier für Abhilfe zu sorgen, haben die Partner das DNS-System nun so modifiziert, dass die DNS-Server die ersten Blöcke der IP-Adresse des Nutzers mitschicken. Dadurch wird es möglich, den User einem bestimmten Provider und damit auch einer Region zuzuordnen. Die Zuweisung näher stehender Server soll so besser gelingen. Das hat den Vorteil, dass die Anwender die gewünschten Inhalte schneller erhalten und die überregionalen Backbones entlastet werden.
Den Angaben zufolge beteiligen sich seitens der CDNs aktuell Edgecast, Contendo, BitGravity und einige kleinere Anbieter an dem Projekt. Führende Dienstleister wie Limelight oder Akamai sind aber noch außen vor. Um dies zu ändern, arbeiten die Partner aktuell auch daran, die neue Methode zu standardisieren und damit der gesamten Branche zugänglich zu machen.
Dadurch funktioniert die örtliche Zuteilung nicht immer. Nutzt ein deutscher User beispielsweise den Standard-DNS-Server der Deutschen Telekom, wird er sein Video beispielsweise aus einem Google-Datenzentrum in Irland erhalten. Die Daten müssten somit nicht durch die Unterseeleitungen im Atlantik geschickt werden. Wird allerdings beispielsweise der Google-eigene DNS-Server genutzt, kann es sein, dass die Inhalte eher aus einem Datenzentrum in den USA kommen.
Um hier für Abhilfe zu sorgen, haben die Partner das DNS-System nun so modifiziert, dass die DNS-Server die ersten Blöcke der IP-Adresse des Nutzers mitschicken. Dadurch wird es möglich, den User einem bestimmten Provider und damit auch einer Region zuzuordnen. Die Zuweisung näher stehender Server soll so besser gelingen. Das hat den Vorteil, dass die Anwender die gewünschten Inhalte schneller erhalten und die überregionalen Backbones entlastet werden.
Den Angaben zufolge beteiligen sich seitens der CDNs aktuell Edgecast, Contendo, BitGravity und einige kleinere Anbieter an dem Projekt. Führende Dienstleister wie Limelight oder Akamai sind aber noch außen vor. Um dies zu ändern, arbeiten die Partner aktuell auch daran, die neue Methode zu standardisieren und damit der gesamten Branche zugänglich zu machen.
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen