Norwegen: Hacker knacken Breiviks E-Mail-Accounts
Eine Hacker-Gruppe namens Noria soll den Zugang zu zwei E-Mail-Postfächern des norwegischen Amokläufers Anders Behring Breivik, der vor einigen Tagen über 70 Menschen umbrachte, geknackt haben. Das berichtete die norwegische Zeitung 'ABC Nyheter'.
Die Gruppe entschlüsselte zuvor bereits die Zugangsdaten Breiviks zu seinem Twitter-Account. Jetzt wandten sie sich an den Journalisten Kjetil Stormark und baten diesen, die Login-Informationen zu den Postfächern an die Beamten, die in der Sache ermitteln zu übergeben.
Sie hoffen, dass die darin enthaltenen Informationen etwas zu dem Bild beitragen, mit wem sich der Täter austauschte und worüber es in diesen Gesprächen ging. Allerdings könnte der Hack die Beamten auch vor Probleme stellen. Die E-Mails könnten vor Gericht nicht als Beweise zugelassen werden, da sie nicht auf legalem Weg beschafft wurden.
Die Polizei hätte stattdessen mit einer richterlichen Verfügung den jeweiligen Provider auffordern müssen, den Account zu öffnen. Nach Auffassung von Journalisten, die die Ermittlungen eng beobachten, sei es auch nicht ausgeschlossen, dass Breivik die Passwörter freiwillig herausgegeben hätte - immerhin legte er es immer wieder darauf an, so viele Informationen über seine Ansichten wie möglich an die Öffentlichkeit zu bringen.
Breivik hatte in Oslo eine Bombe gezündet, die acht Menschen das Leben kostete. Parallel begann er auf einer Insel, auf der ein Jugendlager der sozialdemokratischen Labour Party stattfand, um sich zu schießen und tötete hier 69 weitere Personen. Die Tat sollte offenbar die Aufmerksamkeit auf ein von ihm verfasstes, rund 1.500 Seiten umfassendes antiislamisches Manifest lenken.
Sie hoffen, dass die darin enthaltenen Informationen etwas zu dem Bild beitragen, mit wem sich der Täter austauschte und worüber es in diesen Gesprächen ging. Allerdings könnte der Hack die Beamten auch vor Probleme stellen. Die E-Mails könnten vor Gericht nicht als Beweise zugelassen werden, da sie nicht auf legalem Weg beschafft wurden.
Die Polizei hätte stattdessen mit einer richterlichen Verfügung den jeweiligen Provider auffordern müssen, den Account zu öffnen. Nach Auffassung von Journalisten, die die Ermittlungen eng beobachten, sei es auch nicht ausgeschlossen, dass Breivik die Passwörter freiwillig herausgegeben hätte - immerhin legte er es immer wieder darauf an, so viele Informationen über seine Ansichten wie möglich an die Öffentlichkeit zu bringen.
Breivik hatte in Oslo eine Bombe gezündet, die acht Menschen das Leben kostete. Parallel begann er auf einer Insel, auf der ein Jugendlager der sozialdemokratischen Labour Party stattfand, um sich zu schießen und tötete hier 69 weitere Personen. Die Tat sollte offenbar die Aufmerksamkeit auf ein von ihm verfasstes, rund 1.500 Seiten umfassendes antiislamisches Manifest lenken.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues auf dem Officemarkt: Collabora Online 26.04:
d-hubs - Heute 15:54 Uhr -
Neues aus der Selfhosting-Community:
d-hubs - Gestern 12:39 Uhr -
Die Device Database von Home Assistant ist jetzt verfügbar:
d-hubs - Vorgestern 00:27 Uhr -
die FreeCAD Version 1.1.3 ist da
d-hubs - 26.07. 23:19 Uhr -
LibreOffice 26.2.5 ist ein Wartungsupdate
d-hubs - 24.07. 15:16 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen