Microsoft 'korrigiert' Zustände bei Hardware-Partner
Microsoft hat nach eigenen Angaben auf die Kritik an den Arbeitsbedingungen in einem Werk seines Vertragsfertigers für Peripheriegeräte KYE Systems in China mit einer ausführlichen Untersuchung reagiert und dabei Verstöße gegen seine Vorgaben für Partner festgestellt.
Wie der Softwarekonzern, der bei KYE Systems unter anderem Mäuse, Tastaturen und Kameras produzieren lässt, gegenüber 'WithinWindows' verlauten ließ, habe man sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe wegen schlechter Arbeitsbedingungen eigene und externe Ermittler in das Werk geschickt, um die Angaben des National Labor Comittee zu prüfen.
Dabei seien unter anderem die Vorwürfe geprüft und weitere Untersuchungen bezüglich der Arbeitssicherheit und dem Umgang mit ethischen, Gesundheits- und Umwelt-Themen angestellt worden, so Microsoft in einer Stellungnahme. Es sei deutlich geworden, dass es Probleme gab, die Microsofts "Code of Conduct" widersprachen, mit dem man die Arbeitsbedingungen bei Produktionspartnern regelt.
Als Reaktion darauf habe es "Korrekturmaßnahmen" gegeben, weil man die Probleme sehr ernst nehme und sich Sicherheit und faire Behandlung der Mitarbeiter von Fertigungspartnern wünscht. Weitere Angaben wollte der Softwarekonzern zunächst nicht machen. Schon im Jahr 2010 hatte Microsoft ähnliche, spärliche Angaben zu seiner Reaktion auf die Vorwürfe wegen schlechter Arbeitsbedingungen gemacht.
Tatsächlich enthält der Microsoft Vendor Code of Conduct lediglich sehr weit gefasste Vorgaben für die Vertragsfertiger. So ist darin davon die Rede, dass eine Arbeitswoche "nicht länger als 60 Stunden inklusive Überstunden außer in Notfällen und unüblichen Situationen" sein sollte. Was einer "unüblichen Situation" oder einem "Notfall" entspricht, wird jedoch nicht näher erläutert, so dass es sich wohl auch einfach um größere Bestellmengen aufgrund erhöhter Nachfrage handeln könnte.
Der taiwanische Hersteller KYE Systems ist hierzulande unter seiner Handelsmarke "Genius" aktiv und bietet unter dieser selbst eine Reihe von Mäusen, Tastaturen und Webcams an. In dem Werk in China werden auch Geräte für andere Markenanbieter wie etwa Acer, ASUS, Foxconn, Hewlett-Packard, Logitech und Samsung gefertigt.
Dabei seien unter anderem die Vorwürfe geprüft und weitere Untersuchungen bezüglich der Arbeitssicherheit und dem Umgang mit ethischen, Gesundheits- und Umwelt-Themen angestellt worden, so Microsoft in einer Stellungnahme. Es sei deutlich geworden, dass es Probleme gab, die Microsofts "Code of Conduct" widersprachen, mit dem man die Arbeitsbedingungen bei Produktionspartnern regelt.
Als Reaktion darauf habe es "Korrekturmaßnahmen" gegeben, weil man die Probleme sehr ernst nehme und sich Sicherheit und faire Behandlung der Mitarbeiter von Fertigungspartnern wünscht. Weitere Angaben wollte der Softwarekonzern zunächst nicht machen. Schon im Jahr 2010 hatte Microsoft ähnliche, spärliche Angaben zu seiner Reaktion auf die Vorwürfe wegen schlechter Arbeitsbedingungen gemacht.
Tatsächlich enthält der Microsoft Vendor Code of Conduct lediglich sehr weit gefasste Vorgaben für die Vertragsfertiger. So ist darin davon die Rede, dass eine Arbeitswoche "nicht länger als 60 Stunden inklusive Überstunden außer in Notfällen und unüblichen Situationen" sein sollte. Was einer "unüblichen Situation" oder einem "Notfall" entspricht, wird jedoch nicht näher erläutert, so dass es sich wohl auch einfach um größere Bestellmengen aufgrund erhöhter Nachfrage handeln könnte.
Der taiwanische Hersteller KYE Systems ist hierzulande unter seiner Handelsmarke "Genius" aktiv und bietet unter dieser selbst eine Reihe von Mäusen, Tastaturen und Webcams an. In dem Werk in China werden auch Geräte für andere Markenanbieter wie etwa Acer, ASUS, Foxconn, Hewlett-Packard, Logitech und Samsung gefertigt.
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