Kalt-Akquise: Microsoft schmeißt Gold-Partner raus
Der Software-Konzern Microsoft hat seine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Comantra aufgekündigt. Die Firma hatte bisher den Status eines Gold-Partners inne und übernahm als externer Dienstleister Aufgaben im Bereich des Kundenservice.
Gegen das Unternehmen stehen allerdings seit einiger Zeit schwerwiegende Vorwürfe im Raum. So gibt es seit zwei Jahren immer wieder Berichte, dass PC-Nutzer per Kalt-Akquise telefonisch kontaktiert wurden. Die Anrufer hätten sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgegeben und erklärt, man hätte Malware-Infektionen auf den Rechnern der Betroffenen festgestellt.
Anschließend sei angeboten worden, die Schadcodes gegen eine Gebühr von den Rechnern zu entfernen. Dabei wurden nach Angaben des britischen Magazins 'PC Pro' Preise von bis zu rund 200 Euro aufgerufen. Nachdem es so aussah, als ob Microsoft entsprechenden Hinweisen nicht nachgehen würde, folgte nun die sofortige Trennung von dem Partner.
"Im Rahmen einer Untersuchung hat sich der Verdacht bestätigt und wir haben unverzüglich die Zusammenarbeit mit dem fraglichen Partner beendet und ihnen ihren Gold-Status entzogen", heißt es in einer Stellungnahme des Konzerns. Man erlaube anderen Unternehmen unter keinen Umständen, selbst unter dem Namen Microsoft aufzutreten.
Verschiedene User bezweifeln aber, ob Microsoft wirklich so unverzüglich und entschlossen handelte, wie es jetzt den Anschein macht. Immerhin gibt es seit längerer Zeit Beschwerden über Comantra. Allerdings dürfte es auch eine gewisse Zeit dauern, Vorwürfe im Detail zu überprüfen und selbst Belege zu sammeln, die stichhaltig genug sind, um eine fristlose Aufkündigung von Verträgen juristisch abzusichern.
Seitens Comantras werden die Anschuldigungen nach wie vor abgestritten. Firmenchef Rajesh Bajaj erklärte gegenüber dem Magazin, Microsofts Vertragskündigung sei keineswegs erwartet worden. Man sei bestrebt, qualitativ hochwertige Überprüfungen von Rechnern durchzuführen und habe klare Richtlinien für die Mitarbeiter. Man wolle versuchen, die Angelegenheit aufzuklären und Microsoft zu überzeugen, die Kooperation wieder aufzunehmen.
Anschließend sei angeboten worden, die Schadcodes gegen eine Gebühr von den Rechnern zu entfernen. Dabei wurden nach Angaben des britischen Magazins 'PC Pro' Preise von bis zu rund 200 Euro aufgerufen. Nachdem es so aussah, als ob Microsoft entsprechenden Hinweisen nicht nachgehen würde, folgte nun die sofortige Trennung von dem Partner.
"Im Rahmen einer Untersuchung hat sich der Verdacht bestätigt und wir haben unverzüglich die Zusammenarbeit mit dem fraglichen Partner beendet und ihnen ihren Gold-Status entzogen", heißt es in einer Stellungnahme des Konzerns. Man erlaube anderen Unternehmen unter keinen Umständen, selbst unter dem Namen Microsoft aufzutreten.
Verschiedene User bezweifeln aber, ob Microsoft wirklich so unverzüglich und entschlossen handelte, wie es jetzt den Anschein macht. Immerhin gibt es seit längerer Zeit Beschwerden über Comantra. Allerdings dürfte es auch eine gewisse Zeit dauern, Vorwürfe im Detail zu überprüfen und selbst Belege zu sammeln, die stichhaltig genug sind, um eine fristlose Aufkündigung von Verträgen juristisch abzusichern.
Seitens Comantras werden die Anschuldigungen nach wie vor abgestritten. Firmenchef Rajesh Bajaj erklärte gegenüber dem Magazin, Microsofts Vertragskündigung sei keineswegs erwartet worden. Man sei bestrebt, qualitativ hochwertige Überprüfungen von Rechnern durchzuführen und habe klare Richtlinien für die Mitarbeiter. Man wolle versuchen, die Angelegenheit aufzuklären und Microsoft zu überzeugen, die Kooperation wieder aufzunehmen.
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