Tulalip-Indianer kritisieren Microsoft für Codenamen
Die Stämme der Tulalip-Indianer im US-Bundesstaat Washington, wo auch Microsofts Hautpquartier in der Stadt Redmond liegt, haben die Verwendung ihres Namens als Codenamen für ein Projekt des Softwarekonzerns kritisiert.
Wie die Zeitung 'The Daily Herald' berichtet, waren die Tulalip überrascht, dass Microsoft ein Social Networking-Projekt seiner Forschungsabteilung mit diesem Codenamen versehen hat. Am Freitag war der Dienst, der unter der Domain Socl.com erreichbar war, versehentlich für externe Besucher zu finden, woraufhin es zahlreiche Medienberichte gab.
Die Tulalip sehen in der Verwendung des Namens durch Microsoft Research eine Art Markenrechtsverletzung und führen deshalb nach eigenen Angaben bereits Gespräche, bei denen es um eine Änderung des Codenamens geht. Nach Auffassung von John McCoy, der für die Demokraten im US-Repräsentantenhaus sitzt und selbst zum Stamm der Tulalip gehört, geht es vor allem darum, dass der Name ohne Erlaubnis verwendet wurde.
Microsoft verwies lediglich darauf, dass es sich bei "Tulalip" um ein internes Projekt handelt, das nie für die Öffentlichkeit bestimmt war. Die versehentlich veröffentlichte Website wurde mittlerweile abgeschaltet. Die Medien hatten nach Bekanntwerden des Projekts spekuliert, dass Microsoft möglicherweise einen Konkurrenten zu Diensten wie Google+, Twitter und Facebook planen könnte.
Die Tulalip sehen in der Verwendung des Namens durch Microsoft Research eine Art Markenrechtsverletzung und führen deshalb nach eigenen Angaben bereits Gespräche, bei denen es um eine Änderung des Codenamens geht. Nach Auffassung von John McCoy, der für die Demokraten im US-Repräsentantenhaus sitzt und selbst zum Stamm der Tulalip gehört, geht es vor allem darum, dass der Name ohne Erlaubnis verwendet wurde.
Microsoft verwies lediglich darauf, dass es sich bei "Tulalip" um ein internes Projekt handelt, das nie für die Öffentlichkeit bestimmt war. Die versehentlich veröffentlichte Website wurde mittlerweile abgeschaltet. Die Medien hatten nach Bekanntwerden des Projekts spekuliert, dass Microsoft möglicherweise einen Konkurrenten zu Diensten wie Google+, Twitter und Facebook planen könnte.
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