Mozilla will Firmen doch nicht vernachlässigen

Da die Mozilla Foundation ihren Browser Firefox inzwischen in deutlich kürzeren Abständen aktualisiert, kommt die Software für viele Unternehmen nicht mehr in Frage, da der Aufwand zu groß wäre, so oft einen neuen Browser zu installieren und zu testen. Die Gefahr, dass benötigte Add-Ons oder interne Websites nicht mehr funktionieren, besteht mit jedem Update.
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Mozilla
Siehe auch: Firefox: Mozilla gibt Firmen auf, Chance für den IE?

Für die nötige Dramatik in dieser Diskussion sorgte der für die Community zuständige Mozilla-Mitarbeiter Asa Dotzler, der behauptete, die wenigen Firmenanwender seien für Mozilla nicht wichtig. Stattdessen solle man sich lieber auf die privaten Nutzer konzentrieren. Offensichtlich entspricht dies nicht der Vorstellung der Geschäftsführung, denn jetzt wurde die Enterprise User Working Group wiederbelebt.

Sie existierte bereits vor einigen Jahren, verschwand nach kurzer Zeit aber mangels Beteiligung wieder in der Versenkung. Die Gruppe richtet sich an Entwickler und IT-Verantwortliche, die sich mit den Mozilla-Mitarbeitern über den Einsatz von Firefox in Unternehmen austauschen wollen. Aufgrund der schwierigen Situation mit dem neuen Release-Zyklus des Browsers scheint eine derartige Anlaufstelle wieder sinnvoll zu sein.

Die Angesprochenen haben die Möglichkeit Fragen zu stellen und bekommen Informationen über die Zukunftspläne der Mozilla Foundation. Die hauptsächliche Arbeit findet über eine Diskussionsliste statt. Zusätzlich soll es regelmäßige Treffen sowie Telefonate zwischen den Verantwortlichen geben. Das nächste Treffen soll genutzt werden, um den neuen Release-Zyklus zu diskutieren und wie Unternehmen den Browser dennoch in ihre Infrastruktur integrieren können.
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