CERN bringt neue Open Source-Lizenz für Hardware

Das Schweizer Kernforschungszentrum CERN hat eine erneuerte Version seiner Open Hardware License (OHL) vorgelegt. Diese soll es Hardware-Entwicklern ermöglichen, die von ihnen entwickelten Architekturen innerhalb eines passenden rechtlichen Rahmens als Open Source zu veröffentlichen. Ähnlich wie vergleichbare Lizenzen im Software-Bereich regelt die OHL, wie die jeweiligen Spezifikationen von anderen weitergenutzt und verändert werden dürfen. Die Lizenz ermöglicht es Interessierten, die jeweilige Hardware nachzubauen. Sie können auch Änderungen an der Architektur vornehmen.

Die veränderten Spezifikationen müssen dann aber inklusive eines Verweises auf den ursprünglichen Entwickler wieder offengelegt werden. Das soll sicherstellen, dass andere nicht nur von einer Grundidee profitieren, sondern auch zu ihrer Weiterentwicklung beitragen.

Die OHL macht in der Verwendung der jeweiligen Hardware-Designs keine Einschränkungen. Es dürfen auf ihrer Basis also auch kommerzielle Produkte produziert werden. Es besteht aber die Pflicht, diese inklusive der jeweiligen Spezifikation auszuliefern. Dazu gehören alle zugehörigen Dokumente wie Dokumentationen, Schaltpläne und selbst Entwürfe. Architektur, Schaltplan Architektur, Schaltplan
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