Simfy geht beim Kartellamt gegen Apple vor

Das Musikportal Simfy wirft Apple vor, seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen und Applikationen konkurrierender Angebote den Zugang zu seinem iOS-AppStore zu verwehren. Nach Ansicht des Unternehmens verschaffe sich Computer-Konzern damit Vorteile für die eigene Strategie. Dagegen hat Simfy heute offiziell Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht. Hintergrund ist die nach Ansicht des Unternehmens verzögerte Genehmigung der Simfy-App für das iPad. Ohne Angabe von Gründen befinde sich diese seit über drei Monaten im Zulassungs-Prozess.

"Wir haben in Apple immer einen wichtigen Partner für uns gesehen. Es kann aber nicht sein, dass Apple dermaßen marktregulierend agieren kann", sagte Simfy-Chef Gerrit Schumann. Der AppStore sei ein wichtiger Weg für die Firma, um die Kunden zu erreichen. Diese würden sich bereits über die fehlende iPad-App beschweren. "Umso enttäuschender und unverständlicher ist es für uns, dass wir über Monate hinweg anscheinend gezielt blockiert werden", so Schumann weiter.

Das Unternehmen forderte Kunden und andere Anbieter von Apps mit ähnlichen Problemen auf, die Beschwerde öffentlich zu unterstützen. Ziel sei es, Transparenz und faire Marktbedingungen für jeden Anbieter zu schaffen. "Wir möchten mit der Beschwerde beim Kartellamt eine baldige Veröffentlichung unserer App erwirken", erklärte der Firmenchef. Musik-Streaming, Webanwendung, Simfy Musik-Streaming, Webanwendung, Simfy simfy
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