Deutsche Telekom mit deutlichem Gewinneinbruch

Wirtschaft & Firmen Die Deutsche Telekom hat in ihrem ersten Geschäftsquartal einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Vor allem die US-Tochter T-Mobile USA, die inzwischen an AT&T verkauft wurde, belastete das Ergebnis. Aber auch in einigen europäischen Niederlassungen liefen die Geschäfte nicht besonders gut. So wies die Telekom für das erste Jahresviertel einen Überschuss von 480 Millionen Euro aus. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde noch ein Gewinn von 767 Millionen Euro erzielt.

Der Umsatz betrug 14,56 Milliarden Euro. Vor einem Jahr wurden noch 15,81 Milliarden Euro verzeichnet. Ein direkter Vergleich ist aber schwer, da in der Zwischenzeit auch die britische Tochter aus dem Konzern ausschied und nicht mehr länger zu den Einnahmen beiträgt.

Das Kerngeschäft der Telekom im deutschen Markt lief aber gut, hieß es. Aus den hiesigen Aktivitäten konnte das Unternehmen höhere Gewinne ziehen. Vor allem das Geschäft mit mobilen Datendiensten spült dem Konzern Geld in die Kasse. Der Umsatz kletterte hier im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2010 um 32 Prozent auf 384 Millionen Euro.

Im Mobilfunkbereich kann sich die Telekom auf eine recht treue Basis von Vertragskunden stützen. Hier konnte man die Wechslerrate um 0,3 Prozentpunkte auf 1 Prozent drücken. Allerdings wirkt sich die Fluktuation im Prepaid-Bereich derzeit massiv auf die Kundenzahlen aus.

So sank die gesamte Zahl der Kunden im Mobilfunk um 10 Prozent auf 34,5 Millionen. Die Telekom begründet das mit einer inzwischen erfolgten Umstellung, durch die Prepaid-Konten, die zwei Jahre nicht aufgeladen wurden und drei Monate nicht genutzt wurden, automatisch gekündigt werden.
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