Playstation Network-Hack hat ein Nachspiel für Sony

Wirtschaft & Firmen Der Angriff auf das Playstation Network hat ein juristisches Nachspiel für Sony. Ein Nutzer aus den USA hat bei einem kalifornischen Bezirksgericht nun eine Klage gegen das Unternehmen eingereicht. Der Kläger wirft dem Konzern vor, nicht genug für die Sicherung und Verschlüsselung der privaten und sensiblen Daten seiner Kunden getan zu haben. Außerdem habe sich Sony zu lange Zeit gelassen, ihn und andere Anwender darüber zu informieren, dass offenbar persönliche Informationen nach außen gelangt sind.

Damit habe das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit verwehrt, darüber zu entscheiden, ob sie zumindest nach dem Einbruch in die Systeme rechtzeitig ihre Kreditkartenkonten sperren oder andere Maßnahmen ergreifen wollen. Der Kläger verlangt von Sony Schadensersatz und eine von dem Unternehmen finanzierte Überprüfung hinsichtlich eines möglichen Missbrauchs von Kreditkartendaten.

Die Klage erfolgte nur einen Tag, nachdem Sony die Nutzer des Playstation Networks über den Grund des Ausfalls vom 17. bis zum 19. April informiert hatte. Der Konzern hatte dabei eingestanden, dass sich Angreifer Zugang zu den Systemen verschafft und möglicherweise auch Daten von Nutzern entwendet hatten.

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