HTC: Android-Handys lassen die Bilanzen explodieren

Wirtschaft & Firmen Die Geschäftszahlen des Smartphone-Herstellers HTC schießen infolge des Booms am Smartphone-Markt regelrecht durch die Decke. Das geht aus der heute veröffentlichten, noch ungeprüften Bilanz für das erste Quartal hervor. Demnach erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 3,61 Milliarden Dollar. Vor einem Jahr konnte das Unternehmen erst Einnahmen in Höhe von 1,31 Milliarden Dollar vorweisen. Der Gewinn verdreifachte sich infolge dessen fast von 173 Millionen Dollar auf 513 Millionen Dollar.

Das starke Wachstum basiert vor allem auf einer erfolgreichen Vermarktung von Android-basierten Mobiltelefonen. Vor allem mit dem ThunderBolt feierte der Hersteller Erfolge. In den USA verkaufte es sich beim Mobilfunkbetreiber Verizon Wireless beispielsweise weitgehend ebenso gut, wie das iPhone für dessen CDMA-Netz.

Die Verkaufszahlen von Mobiltelefonen dürften sich gegenüber dem Vergleichsquartal etwa verdoppelt haben. Genaue Zahlen werden hierfür aber erst später vorgelegt. Das würde aber bedeuten, dass es HTC gelang, deutlich mehr High End-Geräte mit satten Gewinnmargen abzusetzen.

Letztlich wurden die Erwartungen der Analysten mit den so erzielten Zahlen weit übertroffen. Die Börse ließ diese Entwicklung des Unternehmens, das einst nur als Auftragshersteller tätig war, nicht unhonoriert: Der Aktienwert HTCs liegt inzwischen höher als der Nokias.
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