GuttenPlag: Zwischenbericht erscheint am Montag
Bis Sonntagmittag konnten die Betreiber den eigenen Angaben zufolge auf über 260 Seiten der Doktorarbeit Plagiate ausfindig machen. Diesbezüglich setzt das Team auf zahlreiche Freiwillige, welche in den letzten Tagen verdächtige Textpassagen zusammengetragen haben.
Einer der Betreiber, der als Doktorand an einer deutschen Hochschule namentlich nicht genannt werden wollte, sagte, dass sich die Überprüfung sehr aufwendig gestaltet. Mittlerweile beschäftigen sich 30 Personen intensiv mit der angesprochenen Überprüfung. Zu dem Team gehören allerdings keine Juristen, betonte einer der Betreiber.
Bei GuttenPlag geht es angeblich nicht um persönliche Angriffe des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg. Man will lediglich die wissenschaftliche Arbeit des CSU-Politikers bewerten, heißt es. Unter dem Strich will man auflisten, welche Textstellen zweifelsohne als Plagiate einzustufen sind und welche es möglicherweise sein könnten.
Die Rubrik "Herausragende Fundstellen" soll den interessierten Lesern eine Kurzeinführung bieten und als Einstiegspunkt geeignet sein. An dieser Stelle heißt es beispielsweise, dass in der Einleitung der Arbeit schon keine eigenen Worte gefunden wurden.
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