LG Optimus 3D mit 3D-Kamera und 3D-Display
Um die 3D-Funktionalität realisieren zu können, hat LG einen OMAP4-Prozessor von Texas Instruments verbaut, der zwei Kerne mit jeweils 1 GHz bietet. Das Display ist 4,3 Zoll groß und kann einen stereoskopischen 3D-Effekt ohne Shutterbrille darstellen. Die Inhalte können die Besitzer des Smartphones selbst erstellen, denn auf der Rückseite findet man eine 3D-Kamera mit zwei Linsen zu je 5 Megapixel.
LG Optimus 3D
Damit man nicht nur auf die eigenen Inhalte angewiesen ist, kann man auch die Videos weiterer Optimus-3D-Besitzer betrachten. Dank einer Partnerschaft mit YouTube können sämtliche 3D-Videos in einen speziellen 3D-Kanal von YouTube geladen werden, auf den man von allen Smartphones mit 3D-Display Zugriff hat.
LG Optimus 3D
Auf dem Mobile World Congress wurde demonstriert, wie die Aufnahme von 3D-Videos funktioniert. Über einen speziellen Button am LG Optimus 3D erhält man Zugriff auf ein separates 3D-Menü, über das man neben YouTube 3D auch die Kamera-App starten kann. Während man filmt, kann die Stärke des Tiefeneffekts variiert werden - das Ergebnis ist sofort auf dem Bildschirm sichtbar. Die fertigen Videos lassen sich dann auch via HDMI an einem externen (3D-)Display ausgeben.
Über den Preis sowie einen Starttermin sprach LG im Rahmen der Presseveranstaltung nicht.
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Michael Diestelberg
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