Electronic Arts lässt Kopf trotz Verlust nicht hängen

Wirtschaft & Firmen Obwohl der Publisher Electronic Arts im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010, das im Dezember endete, einen größeren Verlust ausweisen musste, sind die Investoren zufrieden, so dass der Aktienkurs nach Börsenschluss deutlich stieg. Electronic Arts setzte in den Monaten Oktober, November und Dezember rund 1,05 Milliarden US-Dollar um - im Weihnachtsgeschäft des Vorjahres waren es noch 1,2 Milliarden US-Dollar. Unterm Strich steht ein Verlust in Höhe von 322 Millionen US-Dollar. Diverse Maßnahmen im Rahmen der internen Umstrukturierung sorgten für diese negative Entwicklung. Im gleichen Vorjahreszeitraum lag der Verlust bei 82 Millionen US-Dollar.

Betrachtet man die Bilanz ohne diese einmaligen Aufwendungen und nimmt die Einnahmen aus dem Online-Geschäft hinzu, die Electronic Arts in seiner Bilanz auf alle Quartale verteilt hatte, steht es um den Publisher schon deutlich besser. Der Umsatz beläuft sich dann auf 1,41 Milliarden US-Dollar, der Gewinn liegt bei 196 Millionen US-Dollar.

Electronic Arts erklärte, dass man im gesamten Geschäftsjahr voraussichtlich 750 Millionen US-Dollar mit digitalen Inhalten einnehmen wird. Der Wandel des Geschäftsmodells vom Verkauf verpackter Ware hin zu digitalen Gütern ist deutlich zu erkennen.
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