Julian Assange erhält seltenen Friedenspreis

Personen aus der Wirtschaft Die australische Sydney Peace Foundation wird ihren seltenen Preis für Frieden und Gerechtigkeit an Julian Assange, den Kopf der Whistleblowing-Plattform Wikileaks vergeben. In der 14-jährigen Geschichte der Stiftung wurden erst vier andere Personen mit der Auszeichnung bedacht, berichtete die Tageszeitung 'Sydney Morning Herold'. Bei diesen handelt es sich um den südafrikanischen Staatsmann Nelson Mandela, den Dalai Lama als Oberhaupt der Tibeter und um den Buddistenführer Daisaku Ikeda.

Assange wurde wegen seiner "außergewöhnlichen Courage und seiner Initiativen zugunsten der Menschenrechte" ausgezeichnet. Mit seiner Arbeit habe er die alte Ordnung sowohl hinsichtlich der Regierungen als auch bei der Presse herausgefordert, so Stuart Rees, Leiter der Stiftung.

"Frieden ist aus unserer Sicht eine Sache der Gerechtigkeit, Fairness und der Einhaltung der Menschenrechte", so Rees. Assange habe den Menschen zu ihrem Recht auf Wissen verholfen und eine alte Tradition der Geheimhaltung seitens der Regierungen ausgehebelt.
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