Lenovo: Kombination aus Notebook und Tablet
Das LePad besitzt ein 10,1 Zoll großes Display, auf dem die Benutzeroberfläche von Android 2.2 (Froyo) dargestellt wird. Pläne über zukünftige Updates verriet das Unternehmen nicht. Im Inneren werkelt ein 1,2 GHz schneller Snapdragon-Prozessor von Qualcomm. Sollte sich bestätigen, dass Android 3.0 einen Dual-Core-Prozessor mit ARM-Basis voraussetzt, kommt das LePad nicht für ein Update in Frage. Dieser Umstand konnte bislang noch nicht geklärt werden, da Google keine Auskunft gibt. Apps aus dem Android Market wird es nicht geben - darum will sich Lenovo selbst kümmern.
Passend zum LePad kommt das IdeaPad U1 auf den Markt, das bereits auf der letztjährigen CES gezeigt wurde. Das Gerät, was auf den ersten Blick wie ein zu dickes Netbook aussieht, bringt als Display das LePad mit, das sich direkt in den Deckel integrieren lässt. Sobald das LePad in das Notebook gesteckt wird, kann es lediglich als Display verwendet werden und weist keinerlei Funktionalität auf.
Dafür sorgt das IdeaPad U1 mit einem stromsparenden Intel-Prozessor aus der Core-i-Baureihe, der Windows 7 Home Premium antreibt. Das LePad will Lenovo noch in diesem Quartal in den Handel bringen, zumindest in China. Dort wird es je nach Ausstattung 399 oder 449 US-Dollar kosten. Man ist sich derzeit noch nicht sicher, ob man das Tablet auch in den USA verkaufen wird. Man denkt zumindest über eine entsprechende Variante nach, die dann auch den Android Market nutzen soll. Für die Vermarktung wird man dann auf die Bezeichnung "Skylight" setzen. Das IdeaPad U1 wird rund 1000 Dollar kosten.
Lenovo kündigte noch ein weiteres 10-Zoll-Tablet an, auf dem Android 3.0 (Honeycomb) laufen soll. Zu den Gerüchten über die hohen Hardware-Anforderungen des neuen Google-Betriebssystems passt, dass Nvidias Tegra 2 verbaut wird. Details zur Hardware nannte der Hersteller noch nicht. Als Termin stellte man vorsichtig den Juli in Aussicht, sofern Google Honeycomb nach Plan abliefert.
Ein dritter Tablet-PC hört auf den Namen IdeaPad Slate. Das 10 Zoll große Gerät soll einen Oak-Trail-Prozessor von Intel nutzen und mit Windows 7 ausgeliefert werden. Das Produkt soll zusammen mit Intels Atom-Nachfolger im Mai 2011 im Handel erhältlich sein. Auch hier fehlen noch sämtliche Details zur Hardware.
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Michael Diestelberg
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