Microsoft: Neues Datenzentrum geht bald in Betrieb
Es soll sich dabei um das bisher innovativste Datenzentrum des Unternehmens handeln. In die Planung seien viele Erfahrungen, die man im letzten Jahr in Chicago und Dublin machte, eingeflossen. Das betrifft unter anderem effizientere Wege zur Kühlung mit der Luft aus der Umgebung und die Modulbauweise.
Microsoft setzt seine neueren Datenzentren schon seit einiger Zeit aus so genannten IT Pre-Assembled Components (ITPACs) zusammen. Dabei handelt es sich quasi um Container, in denen alles für den Betrieb von 400 bis 2.000 integrierten Servern enthalten ist. Diese werden nach Lieferung lediglich noch an einen Stromanschluss und das Netzwerk angeschlossen.
In Quincy ist man nun laut Timmons noch einen Schritt weitergegangen und organisiert auch verschiedene Subsysteme zum Betrieb und zum Schutz des Datenzentrums modular. Dadurch soll sich die Erweiterung bei steigendem Bedarf sehr einfach realisieren lassen und über die gesamte Betriebszeit sollen die laufenden Kosten so um 50 bis 60 Prozent gegenüber herkömmlichen Architekturen sinken.
In diesem Jahr will Microsoft noch zwei weitere Datenzentren des gleichen Typs bauen. Diese sollen in den US-Bundesstaaten Virginia und Iowa angesiedelt sein.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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