Schnäppchen-Dienst Groupon wurde überarbeitet
In der Vergangenheit war Groupon mit seiner Idee, jeden Tag pro Stadt ein Angebot zu präsentieren, sehr erfolgreich. Das Interesse lokaler Unternehmer ist jedoch sehr stark gestiegen und in Großstädten wird es nahezu unmöglich, alle potentiellen Kunden in 365 Tagen unterzubringen. Mit den Groupon Stores richtet man sich nun an die Betreiber von Geschäften, die ihren Laden auch virtuell vermarkten wollen und dort beliebig viele Angebote bereitstellen können.
Das bisherige Modell, den Kunden jeden Tag ein Angebot zu präsentieren, funktioniert dann nicht mehr. Deshalb haben sich die Betreiber den so genannten Deal Feed geschaffen. Ähnlich wie bei Twitter kann man interessanten Geschäften "folgen". Deren Angebote werden dann in den Deal Feed integriert. Dieser beinhaltet zudem den täglichen Deal, den man bereits aus der Vergangenheit kennt, sowie persönliche Empfehlungen, die auf dem Shopping-Verhalten basieren.
In der Zukunft soll sich der Deal Feed auch mit Facebook verknüpfen lassen, so dass man sehen kann, welchen Geschäften die Freunde folgen und für welche Deals sie sich entscheiden.
Groupon ist inzwischen in zahlreichen Ländern aktiv, darunter auch Deutschland durch die Übernahme von CityDeal. Jeden Monat nimmt das Unternehmen rund 20 Millionen Dollar ein. Derzeit kursieren zahlreiche Berichte, laut denen Google Interesse an einer Übernahme hat und zwischen 5 und 6 Milliarden Dollar ausgeben will.
Weitere Informationen: Ankündigung im Groupon-Blog
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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