Groupon: Übernahme durch Google gescheitert

Wirtschaft & Firmen Das Schnäppchenportal Groupon wird aktuellen Einschätzungen zufolge nicht vom Internetkonzern Google übernommen. Nach intensiven Verhandlungen sei man zu keinem Ergebnis gekommen, schreibt 'Techcrunch'. Anstelle sich von Google aufkaufen zu lassen, scheint den Betreibern von Groupon ein ganz anderer Weg vorzuschweben. Aktuell soll über einen Börsengang nachgedacht werden, heißt es. Mit einer endgültigen Entscheidung ist erst im kommenden Jahr zu rechnen.

Vor zwei Jahren wurde das Unternehmen mit dem Sitz in Chicago gegründet. Erst kürzlich teilte der Groupon-Präsident Rob Solomon mit, dass sich mehrere Konzerne für eine Übernahme interessieren.

Insgesamt soll Google 5,3 Milliarden US-Dollar plus einer ergebnisabhängigen Zusatzzahlung von 700 Millionen US-Dollar für die Plattform geboten haben. Das wäre die größte Akquisition in der Firmengeschichte von Google gewesen.

Mit Groupon können sich Konsumenten Rabatte sichern. Die Grundidee hinter diesem Angebot ist es, dass es den günstigeren Preis nur dann gibt, wenn sich eine ausreichende Menge an Kunden für den Kauf entscheidet. In Deutschland ist Groupon als CityDeal bekannt.
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