Telekom startet Pilotprojekt: Glasfaser in Haushalte

Breitband In der Stadt Hennigsdorf startet die Deutsche Telekom jetzt ein Pilotprojekt zum Glasfaser-Ausbau. Dort werden ab sofort bis in die Wohnungen hinein optische Leitungen verlegt. Bisher wurde das letzte Stück zwischen Verteilerkasten und Wohnung über eine Kupfer-Leitung überbrückt. Die darauf eingesetzte DSL-Technologie hat die Übertragungsgeschwindigkeit Meter für Meter abgebremst. Zukünftig sollen die Haushalte deswegen direkt an den Glasfaser-Backbone angebunden werden.

Bei ihrem Fibre to the Home (FTTH)-Projekt arbeitet die Deutsche Telekom mit Bandbreiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde beim Senden und Empfangen. "Das Pilotprojekt in Hennigsdorf wird uns wichtige Erkenntnisse für den weiteren Glasfaser-Ausbau in Deutschland liefern," sagt Rüdiger Caspari, Leiter der Niederlassung Netzproduktion der Telekom.

"Wir freuen uns, dass die Telekom Hennigsdorf für ihr Pilotprojekt ausgewählt hat. Das bedeutet für Bürger und Unternehmen unserer Stadt den bestmöglichen Zugang zum Internet und unterstreicht die Bedeutung als Wohn- und Wirtschaftsstandort", sagte Andreas Schulz, Bürgermeister der Stadt unweit Berlins.

Der Start für den Glasfaser-Ausbau in Hennigsdorf ist auch ein Erfolg der engen Kooperation zwischen Stadt und örtlichen Wohnungsunternehmen. "Diese gute Zusammenarbeit war entscheidend, um die Telekom für den Infrastrukturausbau in unserer Stadt zu gewinnen", so Schulz. "Und natürlich wollen wir auch die öffentlichen Einrichtungen, z.B. Schulen im Pilotgebiet, an dieses zukunftsweisende Netz anbinden."

In Hennigsdorf werden rund 120 Kilometer Glasfaser verlegt und 16 neue Netzverteiler aufgebaut. Dafür sind auch Tiefbaumaßnahmen notwendig.Der Ausbau in Hennigsdorf wird im zweiten Quartal 2011 abgeschlossen sein.
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