Filme rendern wie Pixar mit Windows Azure
Die dabei eingesetzte Software kann sich sehen lassen: Sie stammt vom renommierten Animationsfilm-Studio Pixar. Dieses setzte RenderMan bisher zur Produktion seiner Kinofilme ein und stellt das Programm nun auch über die Cloud der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Wie Chris Ford, Business Director bei Pixar, auf Microsofts Entwicklerkonferenz PDC ausführte, würde ein herkömmlicher PC für das Rendering eines Filmes wie "Up" (deutscher Titel: "Oben") über 250 Jahre benötigen.
Bei dem Filmstudio kommt deshalb eine Rendering-Farm im eigenen Datenzentrum zum Einsatz. 700 bis 800 leistungsfähige Prozessoren verarbeiten hier die Datenflut, die von den Grafikern und Tontechnikern eingespielt wird.
Mit der Bereitstellung von RenderMan in Azure können nun auch Anwender, die sich eine solche Rechner-Farm nicht leisten können, gegen eine nutzungsabhängige Gebühr auf das Tool und zahlreiche Server in Microsofts Datenzentren zurückgreifen, um die Berechnung ihrer Animationen zu beschleunigen.
Pixar lizenzierte die Software bisher schon an andere Studios, wo sie inzwischen mit zur Standard-Ausstattung gehört. Die Bereitstellung in der Cloud soll nun zusätzliche Einnahmen generieren. Über die genaue Tarifstruktur wurde allerdings noch nichts bekannt.
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Christian Kahle
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