Das Büro wird immer stärker zum Auslaufmodell
Zwei Drittel der Befragten würden den Job wechseln für eine virtuelle Arbeitsumgebung mit mobilem Zugriff auf Unternehmensressourcen - selbst bei schlechterer Bezahlung. Zurzeit jedoch verfügen lediglich 43 Prozent der 2.600 Studienteilnehmer über solch flexible Arbeitsmöglichkeiten.
In Deutschland sind es sogar nur 23 Prozent - und dies, obwohl 72 Prozent der deutschen Studienteilnehmer die Möglichkeit zu selbstbestimmter Telearbeit als ein wichtiges Privileg empfinden, hieß es.
Als Grund für den relativen Rückstand Deutschlands gegenüber anderen Nationen legt der Cisco-Report ein besonders stark ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein zugrunde: Während Sicherheitsbedenken im europäischen Durchschnitt nur von 55 Prozent der Verantwortlichen als Haupthindernis für Remote-Zugriff genannt wurde, waren es hierzulande 72 Prozent.
66 Prozent der befragten Mitarbeiter wollen mit privaten Endgeräten genauso einfach auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen wie mit Firmengeräten. 45 Prozent von jenen, die bereits von außerhalb der Firma auf Unternehmensressourcen zugreifen können, arbeiten eigenen Angaben zufolge drei bis vier Stunden zusätzlich pro Tag. Entscheidungsfreiheit in der Frage, wo und wann gearbeitet wird, hat bei 13 Prozent der Befragten Einfluss auf die Loyalität zum Arbeitgeber.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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