Schnellster Supercomputer geht in China in Betrieb
Die hohe Performance zieht das System in erster Linie aus Tesla-Grafikchips von Nvidia. Wie der Hersteller dieser GPUs mitteilte, sind in dem System 7.168 Tesla M2050 verbaut. Hinzu kommen 14.336 herkömmliche Prozessoren.
Den Angaben zufolge hätte man über 50.000 normale CPUs einsetzen müssen, um auf vergleichbare Leistungen zu kommen. Der Rechner hätte dann eine doppelt so große Fläche benötigt. Auch der Stromverbrauch läge deutlich höher - Schätzungsweise bei 12 Megawatt. Beim Tianhe-1A konnte man sich durch den Einsatz der GPUs aber auf 4,04 Megawatt beschränken.
Der neue Rechner wird am Nationalen Supercomputing-Zentrum in Tianjin betrieben. Die Entwicklung erfolgte im Wesentlichen durch Forscher der Universität des Verteidigungsministeriums. Tianhe-1A soll für diverse wissenschaftliche Projekte offenstehen. Forscher können sich jeweils anmelden und bekommen Zeit-Slots für größere Berechnungen zugewiesen.
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Christian Kahle
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