Bandbreite bei Usern seit 2008 um 49% gestiegen

Breitband Die Internet-Nutzer gehen im weltweiten Durchschnitt mit einer Download-Bandbreite von 5,92 Megabit pro Sekunde online. Um diesen Mittelwert gibt es aber starke Schwankungen. Das geht aus der aktuellen Breitband-Studie hervor, die der Netzwerkausrüster Cisco Systems in Zusammenarbeit mit der University of Oxford erstellt hat. Binnen der letzten drei Jahre kletterte die durchschnittliche Download-Bandbreite dabei um 49 Prozent.

Beim Upload legten die Provider sogar noch stärker zu. Konnten die Anwender 2008 im Schnitt nur mit 794 Kilobit pro Sekunde Daten ins Netz hochladen, sind es inzwischen 1,78 Megabit pro Sekunde. Das entspricht einer Steigerung um 69 Prozent. Die Latenz lag mit 142 Millisekunden um 25 Prozent unter dem Wert des Jahres 2008.

An der Spitze der Breitband-Versorgung liegt ganz klar Südkorea. Dort stehen den Bürgern nicht nur Downstreams mit 33,5 Megabit pro Sekunde und Upstreams mit 17 Megabit pro Sekunde im Durchschnitt zur Verfügung. Es sind auch noch 100 Prozent aller Haushalte an Breitband-Netze angeschlossen.

Deutschland hat noch deutlich Nachholbedarf. Für uns reicht es im globalen Vergleich nur für Platz 18. Die Datenraten liegen im Durchschnitt bei 11,63 Megabit pro Sekunde im Download und bei 1,28 Megabit pro Sekunde im Upload. Die Marktdurchdringung ist aber um knapp 6 Prozentpunkte auf 66 Prozent gestiegen.
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