Ilse Aigner kritisiert Film über Facebook-Gründer

Recht, Politik & EU In den Augen der Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner handelt es sich bei dem kürzlich angelaufenen Film über den Gründer von Facebook um einen selbst für Verhältnisse in Hollywood einmaligen Akt der Ächtung. Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, wird in dem Film namens The Social Network als "karriere- und rachsüchtiger Internet-Freak dargestellt", sagte Aigner. In den Augen der Verbraucherschutzministerin ist so eine Filmbiografie für einen erst 26-Jährigen als ungewöhnlich anzusehen.

Die CSU-Politikerin sagte in einem Interview laut RP-Online, dass durch den Film möglicherweise das Bild eines Menschen entsteht, welches vielleicht überhaupt nicht der Realität entspricht. Dennoch wird ihn dieses besagte Bild bis an sein Lebensende begleiten. Mit diesen Aussagen zieht Ilse Aigner die Parallele zu sozialen Netzwerken.

In der Vergangenheit machte die Politikerin immer wieder klar, was sie unter anderem von den Gegebenheiten im Hinblick auf den Datenschutz bei Facebook hält. Aus Protest hat Ilse Aigner im Juni dieses Jahres die Mitgliedschaft im weltgrößten Social Network beendet.

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