Cover Flow: Apple soll für Patentverletzung zahlen

MacOS Der Soft- und Hardwarehersteller Apple hat einen Schnellantrag bei einem US-Gericht gegen ein Urteil eingereicht, das das Unternehmen zur Zahlung von gut 625 Millionen Dollar verdonnert hatte, weil Patente verletzt worden sein sollen. Apple wurde laut 'Bloomberg' zuvor von der kleinen Firma Mirror Worlds des Universitätsprofessors David Gelernter verklagt. In der 2008 eingereichten Klage wird Apple vorgeworfen, dass man mit dem iPod, dem iPhone und Mac-Computern gegen drei Patente verstoßen hat, die die Darstellung von Dokumenten auf Bildschirmen zum Gegenstand haben.

Apple will nun eine vorläufige Aussetzung des Urteils erreichen, weil man die Höhe der Patentstrafe für übertrieben hält. Außerdem geht das Unternehmen davon aus, dass man mindestens zwei der drei Patente nicht verletzt hat. Ziel ist es, zumindest eine Senkung der Schadenersatzsumme zu erwirken.

Die umstrittenen Patente decken nach Angaben von Mirror Worlds die bei diversen Apple-Produkten verwendete Technologie "Cover Flow" ab, mit der unter anderem die Darstellung von Albumcovern und anderen Medieninhalten realisiert wird. Nach dem Willen des Gerichts müsste Apple 208,5 Millionen Dollar für jede der Patentverletzungen zahlen.
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