ZDF plant kommerzielle Video-on-Demand-Plattform

Streaming-Dienste Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender ZDF will in Zusammenarbeit mit der Allianz Deutscher Produzenten eine kommerzielle Video-on-Demand-Plattform ins Leben rufen. Diese soll mit Inhalten gefüllt werden, die im Rahmen von Auftragsproduktionen für den Sender erstellt wurden. Diese wären dann auch nach Ablauf der 7-Tage-Frist verfügbar, binnen der das ZDF die meisten Inhalte wieder aus seiner freien Mediathek entfernen muss.

Die Rahmenbedingungen für den Aufbau und Betrieb werden jetzt in einem ersten Schritt geprüft, teilte das ZDF mit. "Nach den 'Eckpunkten' mit der ARD und jetzt auch mit dem ZDF können die Produzenten erstmals seit Beginn der Auftragsproduktion für öffentlich-rechtliche Sender in den frühen sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts systematisch und substanziell an der Wertschöpfung Ihrer Werke partizipieren," sagte Alexander Thies, Chef der Produzentenallianz.

Die Vereinbarung habe das Ziel, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerade auch für die mittelständische Produktionswirtschaft zu stärken und zusätzlich zum Abbau bürokratischer Hemmnisse beizutragen, ergänzte ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut bei der Vorstellung der Eckpunkte.

Wie die neue Plattform konkret aussehen soll, wird sich erst in den kommenden Wochen oder Monaten herausstellen. Über einen möglichen Zeitplan für die Erstellung machten die Partner noch keine Angaben.
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