Warentest: Kindle schlechter als viele Konkurrenten

Peripherie & Multimedia Die Stiftung Warentest hat erstmals eine Reihe von E-Book-Readern genauer unter die Lupe genommen. Das Referenzgerät des Segments - der Kindl von Amazon - schnitt dabei nicht besonders gut ab. 10 von 15 E-Book-Readern, die getestet wurden, erhielten die Note "gut", teilte die Stiftung Warentest mit. Am besten abgeschnitten haben die beiden Lesegeräte Bookeen Cybook Opus für 222 Euro und Iriver Story für 261 Euro. Der günstigste "gute" Reader ist der Sony Reader Pocket Edition für 172 Euro.

Der Kindle DX von Amazon erhielt hingegen lediglich die Bewertung "befriedigend". Nur "ausreichend" und damit am schlechtesten im Test waren die Reader Foxit eSlick und Ectaco jetBook-Lite. Beim Foxit eSlick war das Bild bei sehr heller oder dunkler Umgebung schwach. Das Ectaco jetBook-Lite versagte bei der Nutzungsdauer. Seine Batterien halten nur 8 Stunden. Bei den meisten anderen Readern war der Akku hingegen auch nach 14 Tagen Dauerbetrieb noch nicht leer.

Der Amazon-Reader Kindle DX, der für 296 Euro in den USA bestellt werden kann, zeigte, wie auch andere Reader, leichte Bildfehler beim Blättern bei direkter Sonneneinstrahlung, hieß es. Außerdem war das Bild bei einer dunklen Umgebung nur schwach.

Beim Kauf eines E-Book-Readers sollte der Verbraucher vor allem darauf achten, welchen Kopierschutz der Reader unterstützt, betonten die Tester. Denn bei E-Books konkurrieren verschiedene Kopierschutzsysteme und kein Reader unterstützt sie alle. Zum Beispiel laufen E-Books von Apple und Amazon nur auf den Geräten der jeweiligen Hersteller und nicht auf denen anderer Anbieter.
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