Microsoft: "Surface" in drei Jahren erschwinglich
Im Interview mit der kanadischen Zeitung 'The Globe and Mail' erklärte Buxton, Surface sei derzeit zwar noch ein Nischenprodukt, das aufgrund seiner hohen Kosten nur in sehr spezifischen Bereichen eingesetzt wird. Gerade die hohen Produktionskosten sind dabei laut Buxton ein Problem, doch auch die Geräte selbst sind aufgrund ihrer Komplexität noch nicht für ein breites Publikum geeignet.
Bisher bestehen die Systeme noch aus fünf Kameras, einem Projektor und diversen weiteren Komponenten, was einfach zuviel sei. Langfristig werde die für Surface nötige Technologie in Displays selbst integriert, die kaum dicker sind als eine Glasscheibe. Dabei würden dann keine Kameras mehr verwendet, sondern Sensoren, die Teil jedes einzelnen Pixels sind.
Bis es in wenigen Jahren soweit ist, wollen Buxton und sein Team weiter an der Entwicklung von Software für derartige Touch-Systeme arbeiten. So soll gewährleistet werden, dass bei Verfügbarkeit bezahlbarer Surface-Systeme auch entsprechende Anwendungen erhältlich sind. Letztlich sollen die neuartigen Surface-Geräte innerhalb von nur gut drei Jahren in Wohnzimmern oder im Gaming-Bereich Einzug halten.
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