Glas-Spezialist Corning startet mit Gorilla Glass durch
Dabei handelt es sich um das so genannte "Gorilla Glass", ein extrem widerstandsfähiges und bruchfestes Glas. Über 40 Jahre lang gab es faktisch keine ausreichend großen Anwendungsmöglichkeiten, um das Material wirtschaftlich zu produzieren.
Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, hat sich dies in den letzten zwei Jahren aber deutlich geändert. Schlagartig hat sich das Geschäft mit Gorilla Glass nach oben entwickelt und bringt Corning inzwischen schon 170 Millionen Dollar Jahresumsatz.
Wegen seiner Festigkeit eignet sich das Glas besonders für die Abdeckung von Smartphone-Displays oder Tablet-Systemen. So ist Motorolas Droid-Handy bereits mit dem Werkstoff ausgestattet und wahrscheinlich auch Apples iPhones und iPads - worüber der Hersteller aber bisher Stillschweigen bewahrt.
Corning will die Produktion von Gorilla Glass nun ausweiten und in neue Produktkategorien vordringen. Im Sinn hat der Hersteller hier unter anderem sehr flache, rahmenlose Fernseher. Diese sollen voraussichtlich ab dem kommenden Jahr zu haben sein.
Gorilla Glass kann bereits das Zwei- bis Dreifache der Festigkeit von den bisher eingesetzten Spezialgläsern vorweisen, wenn es nur halb so dick ist. Dadurch werden die Oberflächen von Displays also nicht nur unempfindlicher, sondern auch leichter.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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