Nintendo 3DS: Grafikchip von unbekannter Firma
Das Unternehmen, das seinen Firmensitz in Musashino in der Nähe von Tokio hat, wird den Grafikchip für Nintendos 3Ds liefern. Er trägt die Bezeichnung Pica 200 und wird Features wie Alphablending, Fullscene Antialiasing, 8-Bit Stencil Buffer und bilineares Texturfiltering unterstützen. Mit einem Takt von 200 MHz können 15,3 Millionen Polygone und 800 Millionen Pixel pro Sekunde ausgegeben werden.
Dank dieser Architektur benötigt der Grafikchip nur sehr wenig Energie, was sich positiv auf die Akkulebensdauer des Handhelds auswirkt. Interessant ist die Tatsache, dass das Design des Grafikchips schon fünf Jahre alt sein soll.
Der Pica 200 von Digital Media Professionals bringt die so genannte "Maestro Technology" mit. Dabei handelt es sich um selbst entwickelte Verfahren für die Darstellung von Schatten, Per-Pixel-Lightning, prozedurale Texturen und Refraction Mapping. Nintendo wird den Spieleentwicklern keine API zur Verfügung stellen, um den stereoskopischen 3D-Effekt umzusetzen. Stattdessen sollen sie selbst Lösungen für dieses Feature entwickeln.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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