Foxconn äußert sich zu gehäuften Suizid-Fällen

Wirtschaft & Firmen Terry Kuo, Vorsitzender der Hon-Hai-Gruppe, zu der unter anderem Foxconn gehört, hat sich zu den Selbstmordfällen von Angestellten ausgelassen. In den Augen des Vorsitzenden ist Foxconn kein Ausbeuterbetrieb, so ein Artikel der 'Digitimes'. Zudem versuche das Unternehmen aktiv, derartige Zwischenfälle vorzubeugen. Wie solche Vorhaben in die Tat umgesetzt werden, teilte Terry Kuo jedoch nicht näher mit. Möglicherweise könnte die breite Berichtserstattung über diese Fälle zur Nachahmung aufgerufen haben, spekuliert der Vorsitzende.

Entgegen den offiziellen Angaben des Unternehmens beklagten sich die Angestellten von Foxconn in der Vergangenheit immer wieder über sehr schlechte Arbeitsbedingungen. Dies äußere sich unter anderem im Hinblick auf lange Arbeitszeiten, strenge Disziplin und schlechte Bezahlung.

Ein Mitarbeiter der Foxconn Technology Group hat erst am vergangenen Freitag vermutlich Suizid begangen und sich von einem Gebäude des Konzerns gestürzt. Sollte es sich auch in diesem Fall um einen Selbstmord handeln, so wäre dies der zehnte Suizid eines Foxconn-Angestellten in diesem Jahr.
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