Studie: Instant Messaging verliert an Bedeutung

Internet & Webdienste Laut einer aktuellen Studie verliert Instant Messaging immer mehr an Bedeutung. Verbrachten 2007 die Briten noch 14 Prozent ihrer Online-Zeit mit derartigen Angeboten, sind es heute nur noch fünf Prozent. Instant Messenger wie ICQ boten vor einigen Jahren Funktionen, die sie zu einem beliebten Kommunikationsmittel machten. Man sah jederzeit wer gerade online ist und konnte eine Nachricht verschicken. Eine Antwort ließ nur wenige Sekunden auf sich warten. Vor allem die klassische E-Mail musste darunter leiden, da sie als zu langsam galt.

Die SMS hat den Instant Messengern jetzt wieder den Rang abgelaufen. Sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich hat sie sich zum schnellen Informationsaustausch durchgesetzt. Viele Online-Dienste wie Twitter können mit der SMS kombiniert werden. Status-Updates werden per SMS verschickt und tauchen sofort im Web auf. Vor allem Teenager, die den Instant Messengern zum Durchbruch verholfen haben, setzen heute auf Twitter und ähnliche Dienste.

Bereits im September 2009 hatte die Online Publishers Association herausgefunden, dass die Aktivitäten im Bereich Instant Messaging und E-Mail im Vergleich zu 2003 um acht Prozent zurückgegangen sind. Am Anfang des Jahrzehnts ging man noch davon aus, dass spätestens 2004 Instant Messaging die E-Mail überholen wird.
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