WePad: Deutsches 'Anti-iPad' im August ab 449 Euro
Das WePad soll als offene Plattform von diversen Anbietern mit Inhalten versorgt werden. Dazu arbeitet Neofonie unter anderem mit Europas größtem Verlagshaus Gruner+Jahr und dem Schweizer Verlagshaus Ringier zusammen. Mit einer speziellen Software sollen deren Magazine auf dem WePad gegen Geld angeboten werden.

Die Benutzeroberfläche wird derzeit noch von Neofonie unter Hochdruck entwickelt. Sie nutzt einen scrollbaren Desktop, der vom Anwender nach oben und unten verschoben werden kann. Dabei bleiben die einzelnen Programme jeweils an ihrem Platz, so dass man mehrere Fenster nach Wunsch anordnen kann.
Als Besonderheit gibt Neofonie an, dass neben praktisch jeder beliebigen Linux-Software auch fast alle Apps aus dem Google Android Marketplace auf dem WePad genutzt werden können. Dazu wird ein so genannter Wrapper verwendet, der die Android-Apps nutzbar macht. Die Wahl der jeweiligen Anwendungen bleibt angeblich vollkommen dem Nutzer überlassen.
Neofonie will das WePad in mindestens zwei Ausstattungsvarianten anbieten. Beide Versionen nutzen einen Intel Atom N450-Prozessor mit 1,66 GHz und der integrierten Intel GMA3150-Grafiklösung. Der 11,6-Zoll-Touchscreen arbeitet kapazitiv und löst mit 1366x768 Pixeln auf. Bei der Basisversion werden 16 Gigabyte Flash-Speicher verbaut, die über einen SDHC-Kartenslot um weitere 32 GB erweiterbar sind. Die Internet-Konnektivität wird über ein WLAN-Modul gewährleistet.
Die "bessere" Variante des WePad soll mit 32 GB internem Speicher daher kommen. Sie hat neben WLAN auch noch ein UMTS-Modul für normale SIM-Karten, einen GPS-Empfänger und einen HD-Beschleuniger an Bord. Dieser soll dafür sorgen, dass auch höher aufgelöste Videos problemlos wiedergegeben werden können.
Als Preis für die Basisversion des WePad nennt Neofonie 449 Euro. Die besser ausgestattete Variante soll 569 Euro kosten. Langfristig setzt das Unternehmen auf einen Vertrieb in Zusammenarbeit mit Verlagen, die das Gerät in Verbindung mit Abonnements anbieten sollen, und Mobilfunknetzbetreibern, die das WePad subventiert vertreiben können.
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